Yoga |
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Die Chakren
Das Chakra Svadhistana: Das zweite Chakra hat seinen Sitz eine Hand breit unter dem Bauchnabel, sein Name bedeutet auch die vitale Kraft des Lingam (Penis). Dieses Chakra wird mit dem Wasserelement in Verbindung gebracht und auch mit dem ewig weiblichen, fließenden, aufnehmenden. Auf körperlicher Basis regiert dieses Chakra die Fortpflanzungsorgane, Nieren, Nebennieren, Blase etc. Im subtilen Bereich haben wir es mit unseren Instinkten zu tun, mit der Fähigkeit uns gehen (fließen) zu lassen, die sexuelle Kreativität. Der mit diesem Chakra verbundene Sinn ist der Geschmackssinn, die Drüsen sind die Nebennieren. Das Chakra Manipura: Das dritte Chakra hat seinen Sitz im Bereich des Bauchnabels. Sein Name bedeutet die “Stadt des Juwels”. Sein Element ist das Feuer und als solches wird es dem “männlichen” zugesprochen. Es regiert alle Verdauungsorgane: Magen, Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Galle und Gedärme. Auf der feinstofflichen Ebene hat es mit unserer Durchsetzungskraft, mit unserem Willen zu tun, auch wie wir unsere Umwelt (Beziehungen, Kommunikation) “verdauen”. Somit sind unsere Gefühle hier zu finden. Der Sinn ist die Sehkraft und somit ist es mit den Augen verbunden. Die Drüse ist die Bauchspeicheldrüse. Das Chakra Anahata: Das vierte Chakra ist das Herzchakra, sein Sitz befindet sich im Zentrum der Brust. Übersetzt lautet der Name “inneres Geräusch“, oder “nicht hörbares Geräusch“. Sein Element ist die Luft, und es ist das Chakra das die so genannten niederen Energiezentren mit den höheren verbindet und vermittelt. Das Herz und die gesamten Atemwege sind die Organe die von diesem Chakra regiert werden und ihre höchste Tugend ist die bedingungslose Liebe. Aber auch Barmherzigkeit, Mitleid und Zuneigung gehören zu den Tugenden dieses Chakras. Sein Sinn ist der Tastsinn und seine Drüse ist die Thymusdrüse. Das Chakra Vishuddha: Das fünfte Chakra ist das Kehlkopfchakra, das wie sein Name schon besagt, seinen Sitz am Ansatz des Kehlkopfes hat. Sein Name bedeutet: das “Reine, ätherische“. Das Element ist der Äther. Die dazugehörigen Organe sind die Schilddrüse, die Stimme, die Stimmbänder und der Hals. Auf der feinstofflichen Ebene haben wir den kreativen Ausdruck, die Kommunikation, ob wir unsere innere Wahrheit ausdrücken, oder nicht. Sein Sinn ist der Gehörsinn und seine Drüse ist wie schon gesagt, die Schilddrüse. Das Chakra Ajna: Das sechste Chakra ist das so genannte “Dritte Auge”, und hat somit seinen Sitz zwischen den Augenbrauen. Sein Name bedeutet der “Sitz des Kommandos“. Das Chakra Sahasrara: Das siebte Chakra ist das so genannte “Kronenchakra” oder auch Scheitelchakra genannt, es befindet sich in Höhe des Scheitels und wird von den Yogis als tausendblättriger Lotus beschrieben. Dieses Chakra ist nicht mehr auf der körperlichen Ebene und hat auch nichts mehr mit körperlichen Organen zu tun, seine Aktion ist die Verbindung mit dem feinstofflichen, spirituellen, göttlichen. Natürlich kann man über die einzelnen Chakras noch endlos viele Informationen geben, hier habe ich nur eine kurze Zusammenfassung geliefert um einen Überblick in die Welt der Chakren zu schaffen. Texte über dieses Thema gibt es genug, und ich verweise die Wahrheitssuchenden auf jene.
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