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Gomukha - die Kuh

Go ist die Kuh, das heilige Tier für die Hindus, auch wegen ihrer Eigenschaft als erstes und grundlegendes Mittel des Unterhalts. Ausser der Milch und all ihrer Produkte wird in Indien auch der Kuhdung benutzt, er wird getrocknet und als Brennstoff verbraucht, abgesehen von seiner hervorragenden Düngerqualität.
Dieses Tier wird ausserdem auch für die Feldarbeit und Transport gebraucht. In der indischen Mythologie kennen wir Surabhi, die Kuh des Überflusses (welche auftaucht, nachdem die Halbgötter und Dämonen den Urozean quirlen). Sie wird auch Kamadhenu genannt, diejenige die alle Wünsche erfüllt.
In einem poetischen Stueck des Rig-Vedas, wird auch das Wort Vac mit der Kuh identifiziert: “Möge die Glückbringende, die Spenderin von Nahrung und Stärke, Vac, die Milchkuh zu uns kommen, damit wir sie ausgiebig loben können” (Rig-Veden VIII.89.11).
Gomukha-Asana ist eine klassische Position, die sowohl im Hathayoga pradipika (I.20) als auch in der Gheranda-samhita (II.3.16), erwähnt wird und hat eine ähnliche Funktion wie padma-asana, der Lotus-sitz: Auch dieser stößt oder drückt die Energie von der Base in Richtung ajna-chakra, dem sog. “dritten Auge”.

Das Mantra das die Energie von gomukha anruft ist: Om Shri Surabhyai namaha

Seine Elemente sind Erde und Feuer, mit Feuer dominierend, das die grobstoffliche Materie ind feinstoffliche Energie transformiert.

Seine Natur ist weiblich,

Die stimulierten Chakren sind: svadhisthana, surya-candra, anahata, vishuddha, ajna

Das aktivierte Chakra ist: manipura

Das bija-mantra ist Om

Der Lebenshauch ist prana

Die Atmung ist Bauchatmung

Die korrispondierenden Organe sind: Magen und Darm, Leber und Milz, Lungen und Herz

Einige Positionen die kompensierend wirken sind: aditi, setu-baddha

Die beste Jahreszeit ist der Frühling, die beste Tageszeit am Abend.

Eignung: Für Personen die sich in neuen Situationen unwohl fühlen.

Nutzen: Begünstigt die Verdauung, reinigt die Lungen, entwickelt den Brustkorb mit einem positiven Effekt auf die Atmungskapazität, wirkt heilend und vorbeugend bei Hautkrankheiten, hält die Schulter- und Hüftgelenke elastisch, wirkt heilend und Vorbeugend bei Ischiasleiden.

Kontraindikation: Keine

Ausführung: Im Sitzen beugen wir das rechte Bein und bringen das Knie auf die Erde und die Ferse neben die linke Hüfte. Das linke Bein heben wir an und bringen das linke Knie über das rechte und die Ferse nähern wir der rechten Hüfte an. Die Knie sind genau übereinander.
Im Einatmen beugen wir den rechten Arm hinter dem Rücken und den linken heben wir hoch. Im Ausatmen greifen wir die beiden Hände hinter dem Rücken auf der Linie der Schultern, der Nacken lehnt sich an den linken Unterarm.
Wir wiederholen die Position für die gleiche Zeit auf der anderen Seite.

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