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Aditi - Die große Mutter
Aditi bedeutet ausgedehnt, weit, frei, a = nicht, diti = begrenzt.
Aditi ist der Name der großen Mutter aller Halbgötter, Spenderin der Fruchtbarkeit. Als Gottheit mit vielen Kennzeichen wird sie in vielen poetischen Stellen des Rig-Vedas erwähnt, wo sie als Alles Durchdringende beschrieben wird: Aditi ist der Himmel, Aditi ist der Aether, Aditi ist die Mutter, der Vater und das Kind. Aditi ist alle Götter.... Aditi ist alles was war und alles was sein wird. (Rig-Veden I. 89. 10).
Als Mutter aller Götter oder Halbgötter (z.B. auch Rig-Veden II. 28. 4), ist sie diejenige die das Leben und die Natur segnet und die Gabe Aditis besteht aus dem Schutz vor dem Bösen: indem sie Angst inspiriert, rettet sie vor einem gewaltsamen Tod (Rig-Veden I. 185. 3).
Ein anderes Paradox sagt: von Aditi wurde Daksha geboren, und von Daksha wurde Aditi geboren (Rig-Veden X. 72.4), um das Misterium der kosmischen Einheit aufzuzeigen, wie es von den antiken vedischen Weisen konzipiert wurde (Daksha ist einer der Söhne Brahmas, des Schöpfers).
Die Göttin wird auch als Mutter der Adityas angezeigt, Personifikationen einiger Aspekte der Natur, deren Anzahl im Rig-Veda zwischen fünf und acht variiert. In späteren Texten erreichen sie eine Anzahl von zwölf, sodass sie in einer späteren Epoche mit den zwölf Sternzeichen des Zodiaks identifiziert wurden.
Die verschiedenen Adityas wurden mit vielen verschiedenen Namen benannt, aber sie vertreten substantiell Ausführungen oder Erweiterungen des Lichts, und es gibt eine Legende die besagt, dass sie sich am Ende der Welt als zwölf Sonnen manifestieren werden.
Das Mantra das die Kraft Aditis anruft ist: Om Shri Aditiaya namaha.
Die Elemente dieses Asanas sind: Luft, Erde und Wasser, wobei Wasser dominiert.
Seine Natur ist weiblich
Die stimulierten Chakren sind: muladhara, surya-candra, anahata.
Das aktivierte Chakra ist: svadhisthana
Das bija-Mantra ist vam
Der Lebenshauch ist vyana
Die Atmung ist eine tiefe Bauchatmung, als ob das Becken selbst atmen würde.
Die korrispondierenden Organe sind: Eierstöcke und Gebärmutter, Fortpflanzungsorgane, Nieren und Nebennieren.
Einige Positionen die kompensierend wirken sind: ushtra, supta-vira, setubaddha, dhanur.
Die beste Jahreszeit ist der Frühling, die beste Tageszeit ist am Morgen, frühen Nachmittag oder Abends nach 20.00 Uhr.
Eignung: Speziell fuer diejenigen die keine gute Beziehung zu ihrem weiblichen Part haben. Vor allem für Frauen die Schwierigkeiten haben ihre Weiblichkeit auszuleben, oder die im täglichen Leben gezwungen sind eine zu männliche Rolle auszuführen.
Nutzen: Massiert und kräftigt den Uro-Genitalbereich und hält ihn gesund, erhht die sexuell Potenz, eliminiert Kopfschmerzen, Magenschmerzen und schmerzhafte Menstruation, stärkt die Muskeln des oberen Rückens.
Kontraindikation: Während des Zyklus wird der Fluss vermehrt.
Ausführung: 1. Wir sitzen auf dem Boden, die Knie gebeugt und die Fußsohlen vereint. Die Hände umfassen die Fußgelenke und wir bilden zwischen Fersen, Kniekehlen und Becken ein Quadrat. Einatmen. Im Ausatmen beugen wir den Oberkörper nach vorne, beugen die Ellbogen welche vor den Unterschenkeln auf dem Bogen aufzuliegen kommen. Die Hände mit verschränkten Fingern kommen unter die Fußspitzen, während die Stirn auf die Fersen aufzuliegen kommt.
2. In der partiellen Ausführung für Anfänger, bleiben die Hände auf den Fußgelenken und die Ellbogen werden nur leicht gebeugt. Der Oberkörper beugt sich ein wenig nach vorne, und wir schieben das Kinn nach oben um einer evtl. leichten Buckelbildung vorzubeugen. In dieser Variante dominiert das Erdelement.
3. Eine etwas schwierigere Variante wird im Gleichgewicht auf dem Becken ausgeführt. Wir sitzen mit angehobenen Beinen, die vereinten Fußsohlen sind vor dem Gesicht auf gleicher Höhe. Im Ausatmen beugen wir die Ellbogen seitlich und führen die Fersen an die Stirn. In dieser Variante dominiert das Luftelement welches das Feuer des Zentrums aktiviert.
4. Es existiert auch eine Variante die auf dem Rücken liegend ausgeführt wird. Der Rücken liegt gut auf dem Boden auf, während die Hände, verschränkt unter den Fußspitzen, die grossen Zehen Richtung Stirn ziehen bis diese die Stirn berühren. In dieser Variante dominiert das Feuerelement welches sich mit der Luft vereint die das Feuer anschürt.
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