
Zeichen & Begriffe
Notation
Die Tabulatur (Tab) verwendet 6 waagerechte Linien, die für die 6 Saiten stehen. Auf diesen Linien werden die Griffbrettorte als Zahlen dargestellt.
Notenschrift
Rhythmiknotation
Griffbilder stellen einen bestimmten Ausschnitt des Griffbretts dar. Die senkrechten Linien stehen für die Saiten, (von links nach rechts zu lesen: E-A-D-G-H-e Saite) die waagerechten Linien stehen für die Bundstäbchen (von oben nach unten zu lesen: 1. 2. 3. 4. Bund). In dieses Raster wird der Fingersatz eingetragen (meist durch Punkte).
Metrum und Tempo
Das Metrum ist der Puls in der Musik, eine gleichmäßige Abfolge von Schlägen pro Minute. Ein Metronom gibt, entweder mechanisch oder elektronisch, eine bestimmte Anzahl von Schlägen pro Minute an. (bpm = beats per minute) Es dient euch als wichtiger Helfer um eine gleichmäßige und lockere Bewegung zu kreieren.
Accellerando (accel.) = schneller werden
Ritardando (rit.) = langsamer werden
Dynamik
Das wichtigste musikalische Gestaltungsmittel ist die Dynamik. Je mehr Abstufungen von so leise wie möglich bis so laut wie möglich Ihr beherrscht, desto besser. Aber fangen wir klein an
Versucht zunächst drei verschiedenen Lautstärkestufen zu beherrschen:
= piano = leise
= mezzo forte = mittel laut, normal
= forte = laut (so laut ihr könnt)
Erinnert euch: Eine großes Bewegung (Drehung der Schulter etwa wie beim Hammern) führt zu einem lauten, knackigen Ton. Eine kleine Bewegung (Drehung des Unterarms wie beim Heizung aufdrehen) erzeugt leisere Töne.
Lautstärkeverläufe
1.Cerescendo = lauter werden
wenn Ihr es schafft, ein gleichmäßiges Tempo zu halten und dabei immer lauter zu werden, könnt ihr schon nur mit den Leersaiten eine große musikalische Wirkung erzielen und Spannung erzeugen.
2.Decrescendo = leiser werden
Das kennt jeder als fade out, der Schluss von 1001 Popsongs. Versucht ein perfektes fade out hinzukriegen, indem Ihr eine gleichmäßige Bewegung aus Abschlägen immer kleiner werden lasst, bis eure Finger zarte Schmetterlingsflügel werden und die Saiten so sanft wie möglich streicheln. Nur noch ein vages Zirpen ist zu vernehmen - hört schließlich einen Moment lang in die Stille
Sucht die Pausen in der Musik, sie sind oft die schönsten musikalischen Momente!
Akzente
Eine andere bedeutende Art Dynamik einzusetzen, ist das plötzliche, sprunghafte Wechseln von einer Dynamikstufe zur anderen.
1. schwer- leicht
Erzeugt eine gleichmäßige Bewegung aus Abschlägen, und pendelt beständig zwischen laut und leise, großer Bewegung kleiner Bewegung, schwer und leicht.
Notenschrift: = Akzent
    
Wechselschlag!
Grundstellung der Hand ist dabei die Plektrumstellung
Der Daumen wird locker auf den halb gestreckten Zeigefinger gelegt.
Der Anschlagspunkt ist nur die Spitze des Zeigefingers, die anderen Finger werden soweit gebeugt, dass sie die Saiten nicht berühren.
Alternativ kann in dieser Stellung auch ein Plektrum zwischen Daumen und Zeigefinger gelegt werden.
Die Handstellung wird während des Spielens nicht verändert.
Eine übergeordnete Armbewegung bewegt den Anschlagsfinger auf die Saiten. (auf dem Bild eine Unterarmdrehung)

Die Anschlagshand wird beim Wechselschlag wie ein "Körpermetronom" hin und her bewegt, und zwar immer und ohne Unterbrechung! Wichtig ist, dass ihr eine gleichmäßige und lockere Bewegung kreiert.
Die Abschläge kommen immer auf die "Downbeats" (1, 2, 3, 4), die Aufschläge genau dazwischen auf die Upbeats. (1 und 2 und...)
|