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Gitarre stimmen

Nichts gegen Stimmgeräte, seit diese nützlichen Helfer auf dem Markt sind, braucht niemand mehr bei dem Versuch seine Gitarre zu stimmen verzweifeln. Dennoch - was tun wenn gerade keines zur Hand ist? Vor allem aber: Es lohnt sich seine Ohren zu trainieren, und zu lernen seine Gitarre selbst zu stimmen. Für alle die unabhängig von Stimmgeräten sein und ihre Ohren schärfen wollen, gebe ich hier ein paar Hinweise wie es geht.

Ein paar Grundregeln:

· Lasst euch Zeit!

Ein weitverbreiteter Fehler ist, die zu vergleichenden Töne zu schnell hintereinander anzuspielen. Hört euch zunächst die gestimmte Saite genau an, dann vergleicht ihr sie mit der zu stimmenden Saite.

· Schwebungen

wenn zwei Töne mit leicht unterschiedlichen Frequenzen (Tonhöhen) zusammen erklingen, überlagern sich Schwingungsberge und Schwingungsknoten in der Weise, dass sie sich periodisch verstärken und gegenseitig auslöschen, d.h. der Klang wird ähnlich wie beim Vibrato periodisch lauter und leiser. Diesen Effekt nennt man Schwebung. Hört genau auf diese Schwebung, je schneller sie ist, desto verstimmter sind die beiden Saiten. Wird die Schwebung langsamer, seid ihr auf dem richtigen Weg. Wird die Schwebung wieder schneller, habt ihr zu weit gedreht.

Methoden:

· Die Einsteigermethode

Am weitesten verbreitet ist die Methode von Saite zu Saite zu stimmen, wobei man einen gegriffenen Ton auf einer tieferen Saite mit der nächsten Leersaite vergleicht.

5. Bund auf der E-Saite - leere A-Saite
5. Bund auf der A-Saite - leere D-Saite
5. Bund auf der D-Saite - leere G-Saite
4. Bund auf der G-Saite - leere H-Saite
5. Bund auf der H-Saite - leere E-Saite

Diese Methode funktioniert zwar und ist am einfachsten umzusetzen, man erzielt mit ihr jedoch nicht die besten Ergebnisse. 1. kann man mit ihr nicht in den schwebenden Klang von zwei Saiten hinein stimmen, da man ja beim Stimmen den gegriffenen Ton wieder loslassen muss. 2. entsteht beim Stimmen immer ein Fehler, dieser Fehler wird bei dieser Methode von Saite zu Saite verstärkt, am Ende stimmen die beiden äußeren Saiten oft überhaupt nicht mehr.

· Stimmen mit Flageolett-Tönen

Flageolett- oder Obertöne entstehen, wenn man die Saite genau auf der Hälfte (12.Bund), einem Drittel (7.Bund), und einem Viertel (5.Bund) ihrer Länge mit der Greifhand leicht berührt. Wenn man nacheinander Flageolett-Töne auf zwei verschiedenen Saiten anschlägt, kann man anschließend die Greifhand loslassen und in den Klang hineinstimmen. Schwebungen lassen sich so sehr gut zum Stimmen verwenden. Besonders geeignet ist diese Methode zum Stimmen der Basssaiten, auf ihnen hört man die Obertöne am besten.

5. Bund auf der E-Saite - 7.Bund auf der A-Saite
5. Bund auf der A-Saite - 7.Bund auf der D-Saite

· Stimmen in Oktaven

Um den "Fehlertranport" von Saite zu Saite zu verhindern, vergleicht man die drei Diskantsaiten mit der tiefen E und A Saite.

leere A-Saite - A auf der G-Saite (2.Bund)
Flageolett 7.Bund auf der E-Saite - leere H-Saite
Flageolett 7.Bund auf der A-Saite - leere e-Saite

Ich wünsche viel Erfolg und Spaß beim Stimmen! Wenn ihr es erstmal raushabt, seid ihr auf eurem Weg Gitarristen zu werden, ein gutes Stück weiter gekommen.



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