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The Beatles

The Beatles waren eine britische Musikgruppe aus Liverpool. Die Gruppe gilt als die erfolgreichste und einflussreichste Band des 20. Jahrhunderts. Ihre aktive Zeit waren die 60er Jahre, bevor sie sich im Jahr 1970 trennte. Die Beatles entwickelten sich aus den Vorläufergruppen The Quarry Men (1957), Johnny And The Moondogs (1959) und The Silver Beatles (1960). Unter dem Namen „Beat Brothers“ – vorgeschlagen vom Produzenten Bert Kaempfert – machten die Beatles als Begleitband von Tony Sheridan im Jahr 1961 in Hamburg ihre ersten Plattenaufnahmen. Ihre Karriere begann 1962 mit der Veröffentlichung ihrer ersten Single Love Me Do und dauerte bis zum 10. April 1970, als Paul McCartney in einer Pressemitteilung die Trennung offiziell bekannt gab.

• 1 Allgemein
• 2 Entwicklung
• 3 Rekorde in der Musik
• 4 Musikalische Bedeutung
• 5 Bedeutung für die Pop-Kultur
• 6 Singles
• 7 EPs
• 8 Alben
• 9 Filme
• 10 Siehe auch
• 11 Literatur (Auswahl)
• 12 Weblinks


Allgemein
Die vier Bandmitglieder der Gruppe – oft als „Fab Four“ oder (wegen ihrer Frisur in den Anfangsjahren) scherzhaft als „Pilzköpfe“ bezeichnet – waren:
• John Lennon (John Winston Lennon, später John Winston Ono Lennon, * 9. Oktober 1940 in Liverpool), Gesang, Rhythmusgitarre, Keyboards und Mundharmonika. Am † 8. Dezember 1980 wurde John Lennon von dem geistig verwirrten Attentäter Mark David Chapman in New York vor dem Dakota Building, in dem Lennon mit seiner Frau ein Apartment bewohnte, erschossen.

• Paul McCartney, (James Paul McCartney, * 18. Juni 1942 in Liverpool), Gesang, Bass-Gitarre, Gitarre und Keyboards

• George Harrison (* 25. Februar 1943 in Liverpool, † 29. November 2001 in Los Angeles an Krebs), Gesang, Leadgitarre und Sitar

• Ringo Starr (Richard Starkey, * 7. Juli 1940 in Liverpool), Schlagzeug und Gesang ab August 1962 an Stelle von Pete Best

Zeitweilig wirkten in der Gruppe mit:
• Stuart („Stu“) Sutcliffe, Bass bis 1960 (* 23. Juni 1940 in Edinburgh, † 10. April 1962 in Hamburg an einem Blutgerinnsel im Gehirn)

• Randolph Peter („Pete“) Best, Schlagzeug bis 1962 (* 24. November 1941 in Madras)

John Lennon und Paul McCartney waren die musikalischen Köpfe der Beatles. Sie komponierten die meisten Lieder der Band, darunter zahlreiche Hits wie Yesterday, Let It Be, I Want To Hold Your Hand, A Hard Day's Night, She Loves You, Help!, Michelle, Yellow Submarine, Lucy in the Sky with Diamonds (das nach einem selbstgemalten Bild von John Lennons Sohn Julian, der sagte, das sei seine Schulkameradin Lucy am Himmel mit Diamanten, benannt wurde), Hey Jude und I am the Walrus.

Während der aktiven Zeit der Band veröffentlichen John Lennon und Paul McCartney ihre Songs stets unter dem Copyright von „Lennon-McCartney“ (Ausnahme ist "Please Please Me", ihre erste Schallplatte, auf der als Autoren McCartney-Lennon genannt sind). Das hatten sie zu Beginn ihrer kompositorischen Tätigkeit so abgesprochen und galt auch für Lieder, die einer der beiden alleine schrieb. Grundlage für diese Vereinbarung war der Umstand, dass Lennon/McCartney kurz nach Gründung der Band ihre Songs tatsächlich gemeinsam schrieben und es sich um echte Gemeinschaftskompositionen handelte.

Im Laufe der Jahre schrieben beide ihre Lieder zunehmend getrennt. Dabei ist musikwissenschaftlich umstritten, ob John Lennon oder Paul McCartney den größeren kreativen Beitrag zum musikalischen Gesamtwerk der Beatles geleistet hat. In der wissenschaftlichen Literatur wird heute überwiegend die Auffassung vertreten, dass John Lennon die kreativere und innovativere musikalische Kraft war. Dies werde insbesondere an seinem Hang zu ausgefallenen Arrangements und harmonischen Finessen deutlich. Paul McCartney wird heute zumeist als die im melodiösen Bereich führende Kraft der Beatles angesehen und gilt damit als in gleicher Weise genial wie sein musikalischer Partner.

Doch obwohl die Einflüsse auf die Beatles-Musik von Paul McCartney und John Lennon von außen betrachtet hervorragend waren, so ist die Bedeutung von George Harrison und Ringo Starr nicht zu unterschätzen. Die enorme Wirkung der Beatles ist nicht nur durch die Qualität der Songs oder durch die Leistungen einzelner zu erklären, sondern konnte nur durch das Zusammenspiel von vier hochbegabten Musikern geschehen, die auch für ihren anarchischen Humor und ihre sympathische Ausstrahlung berühmt geworden sind.

Als Songwriter für die Beatles betätigte sich auch George Harrison. Dabei stand er angesichts der musikalischen „Übermacht“ von Lennon/McCartney immer im Schatten dieses Songwriter-Duos. Dennoch entwickelte Harrison – vor allem in der Spätzeit der Beatles – beachtliche kompositorische Fähigkeiten. Mit Liedern wie While My Guitar Gently Weeps, Here Comes The Sun und Something fand er weltweite Anerkennung als Komponist. Zudem gilt er als derjenige Beatle, der am meisten Zeit und Arbeit in die Suche nach neuen Klangdimensionen steckte. So führte er neben neuen Aufnahmetechniken auch das indisch-mystische Element in die Musik der Beatles ein.

Der oft in den Hintergrund gedrängte Ringo Starr schrieb auch einige Lieder, wie zum Beispiel Octopus's Garden. Er war es auch, der Yellow Submarine und With A Little Help From My Friends sang, weltweit bekannte Songs der Beatles.

Die Beatles trennten sich offiziell im Jahr 1970, als Band waren sie bereits in den späten 1960er Jahren auseinandergebrochen. Die Gründe waren vielfältig: Es gab Eifersüchteleien, musikalische Differenzen und finanzielle Auseinandersetzungen. Seit Anfang 1969 kursierten Trennungsgerüchte, die durch zahlreiche Prozesse, die die vier Beatles gegeneinander führten, genährt wurden. Dennoch rauften sie sich in der zweiten Jahreshälfte 1969 zusammen und vollendeten ihr letztes gemeinsames Projekt: Das Album „Abbey Road“. Es wurde ein riesiger kommerzieller und musikalischer Erfolg. Das Album „Abbey Road“ belegt, dass die Beatles in ihrer Endphase – trotz ihrer tiefgehenden Meinungsverschiedenheiten und der gegeneinander gerichteten gerichtlichen Auseinandersetzungen – eine musikalische Abgeklärtheit, Reife und Professionalität erreicht hatten, die sie von anderen Pop-Musikern ihrer Zeit abhob.


The Beatles in Wachs bei Madame Tussaud's


Entwicklung
Die Beatles traten nicht aus dem Nichts auf die Bühne, sondern entwickelten sich aus einer Reihe von Vorläuferbands um John Lennon, der eine Schülerband mit wechselnder Besetzung und wechselndem Namen leitete: Diese Schülerband aus Liverpool war The Quarry Men, die Skiffle-Musik und Rock 'n' Roll spielte. Sie war zunächst benannt nach der „Quarry Bank High School“, auf welche die Mitglieder gingen.

Gründer und Bandleader war der Gitarrist John Lennon. Die Mitglieder der Quarry Men wechselten ständig, was nicht unwesentlich am exzentrisch-strengen Bandleader Lennon lag. Zwei weitere Musiker setzten sich jedoch durch, es waren die Gitarristen Paul McCartney und George Harrison.

Die Band wurde dann in Johnny And The Moondogs umgetauft, später in The Silver Beetles, als eine Anlehnung an die damals bekannte Band von Buddy Holly, die sich „Crickets“, also Heuschrecken nannten. - - Schließlich kam Lennon die Idee, das Wort Käfer (Beetle) mit dem musikalischen Schlag (Beat) zu verbinden.

17. August bis 16. Oktober 1960
Erstes Engagement in Deutschland im Hamburger „Indra-Club“.
27. Dezember 1960
Auftritt im Gemeindesaal des Liverpooler Vororts Litherland mit dem Hinweis Direct from Hamburg.
24. Januar 1962
Vertrag mit Manager Brian Epstein wird auf 5 Jahre abgeschlossen.
13. April 1962
Deutschland-Auftritt zur Eröffnung des Hamburger „Star-Clubs“.
6. Juni 1962
Beginn der Zusammenarbeit mit dem Produzenten George Martin in den Abbey Road Studios der Fa. Parlophone (Label der EMI).
16. Februar 1963
Die Beatles landen mit „Please Please Me“ ihren ersten Hit.
9. März 1963
Beginn der ersten Tournee durch Großbritannien.
3. August 1963
Letztes Konzert der Beatles im Liverpooler Cavern Club (hier begann 1961 ihre Weltkarriere).
1. Februar 1964
Zum ersten Mal auf Platz 1 in der US-amerikanischen Hitparade mit dem Titel „I Want To Hold Your Hand“.
7. Februar 1964
Eintreffen in den USA, was eine Massenbegeisterung auslöst.
9. Februar 1964
Erster Auftritt im US-Fernsehen („Ed Sullivan Show“), wodurch die Beatles einem Millionenpublikum bekannt werden.
15. August 1965
Das größte Livekonzert der Beatles findet im ein Jahr zuvor fertiggestellten New Yorker „Shea Stadium“ vor 55.600 Zuschauern statt.
26. Oktober 1965
Auszeichnung im Londoner Buckingham Palace mit dem Orden „Member of the British Empire“ durch Elisabeth II.. John Lennon gibt seinen Orden 1969 aus Protest gegen die Beteiligung Großbritanniens am Biafra-Krieg wieder zurück.
24. Juni 1966
Die Beatles treten während einer „Drei-Tage-Tournee“ durch die Bundesrepublik in München auf.
25. Juni 1966
Essen ist die zweite Station der Beatles während ihrer „Drei-Tage-Tournee“ durch Deutschland. In der Gruga-Halle geben sie vor jeweils 8.000 Zuschauern zwei Konzerte. Sie spielen pro Auftritt zehn Lieder.
26. Juni 1966
Letzte Station der „Drei-Tage-Tournee“ ist die Hamburger Ernst-Merck-Halle.
29. August 1966
Letzter öffentlicher Auftritt im „Candlestick Park“ in San Francisco.
27. August 1967
Brian Epstein, der Manager der Beatles, stirbt im Alter von nur 32 Jahren.
30. Januar 1969
Das letzte inoffizielle Konzert der Beatles findet auf dem Dach des bandeigenen Apple-Studios in der Londoner Savile Row statt. Der Auftritt wurde allerdings von der Polizei abgebrochen, da es vor dem Haus zu Störungen des Verkehrs kam. Die Aufnahmen zum letzten Album „Let It Be“ waren damit beendet.
24. März 1969
John Lennon und seine frisch angetraute Frau Yoko Ono laden zu „öffentlichen Flitterwochen“, einem einwöchigen „Bed-In“, in einem Amsterdamer Hotel ein, um für den Weltfrieden zu demonstrieren. (Eine Wiederholung wenig später in den USA scheitert an der Visaverweigerung.)
10. April 1970
Paul McCartney erklärt durch eine Pressemitteilung seine Trennung von der Gruppe, die damit endgültig auseinanderbricht.
8. Mai 1970
Das Album „Let It Be“ erscheint.
8. Dezember 1980
Ermordung John Lennons in New York durch Mark David Chapman. Lennon wurde 40 Jahre alt.
1980 / 1981
Nach dem Tode John Lennons kommt es zu einer kleinen Wiedervereinigung bei den Arbeiten zu Paul McCartneys Solo-Album "Tug Of War", bei der die verbliebenen Beatles-Mitglieder sowie Linda Eastman zu Lennons Ehren den Song "All those years ago" aufnehmen. Als Produzent wieder George Martin am Mischpult. Der Song erscheint anschließend auf dem Album "Somewhere In England" von George Harrison
1995 / 1996
Eine weitere kleine Wiedervereinigung: Für die Arbeiten an den "Anthology"-Alben sowie den daraus resultierenden 'neuen' Songs "Free As A Bird" und "Real Love" treffen sich die verbliebenen Beatles-Mitglieder sowie George Martin erneut. Leider kann dieser nur eingeschränkt seine Arbeit verrichten, da sein Gehör dem Alter Tribut zollt. Er wird bei der Produktion von Jeff Lynne unterstützt. Ein dritter neu aufgenommener Song bleibt unveröffentlicht.
8. Januar 1996
Aufnahme des Lehrbetriebs an der ersten europäischen Pop-Hochschule „Liverpool Institute For Performing Arts“ (LIPA) des Beatle Paul McCartney.
11. März 1997
Paul McCartney wird von der britischen Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen und darf sich künftig Sir Paul nennen.
30. Dezember 1999
George Harrison wird in seinem Schloss in Henley-On-Thames von einem Psychopathen niedergestochen und schwer verletzt.
29. November 2001
George Harrison stirbt in Los Angeles an Krebs. Harrison wurde 58 Jahre alt.
März 2002
Der Flughafen von Liverpool wird offiziell in „John Lennon Airport“ umbenannt.
11. Juni 2002
Paul McCartney und Heather Mills (34 Jahre alt) heiraten – beide in zweiter Ehe – in der Schlosskirche St. Salvator in Irland.
30. Oktober 2002
George Harrison erhält posthum für seine Verdienste um den britischen Film die Auszeichnung „Independent Film Award“.
November 2003
Die neu abgemischte Version des Albums „Let It Be“ erscheint unter dem Titel „Let It Be ... Naked“.


Musikalische Bedeutung
Die Beatles sind die wichtigste Pop-Band der 1960er Jahre und haben nahezu alle Genres der Pop-/Rock-Musik nachhaltig beeinflusst. Bis zum Jahr 2003 hatten sie ca. 1,3 Milliarden Tonträger verkauft. Anfänglich standen sie namengebend für die Musikrichtung des Beats. Dies war ein Gitarren-lastiger Musikstil, der sich durch den schnellen 4/4-Takt und eingängige Melodien auszeichnete. Seine Bedeutung liegt darin, dass er zum ersten Mal einen eigenständigen Rockstil in Großbritannien etablierte und damit eine musikalische Unabhängigkeit von den US-Vorbildern ermöglichte.

Ab 1964 begannen die Beatles sich musikalisch radikal weiterzuentwickeln und mit anderen Musikstilen zu experimentieren. So zeigt das Album „Beatles For Sale“ deutliche Einflüsse aus der Folk- und Country-Musik. Das folgende Album „Help!“ enthält erstmals Gastmusiker, und zwar - wie nachfolgend regelmäßig - aus dem klassischen Bereich: unter anderem ist mit der Ballade Yesterday ein Stück zu hören, in dem der Sänger (McCartney) neben seiner Akustikgitarre nur von einem Streichquartett begleitet wird.

Auf dem 1965 veröffentlichten Album „Rubber Soul“ wurden erstmals indische Einflüsse hörbar. Das '66er Album „Revolver“ beeindruckte durch ein breites Panoptikum unterschiedlichster Pop-Derivate. Darin zeigte sich eine wesentliche Stärke der Beatles: Sie vermochten unterschiedliche Geschmäcker zu bedienen, ohne dabei ihren eigenen Charakter zu verlieren.

Mit dem '67er Album „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ schließlich legten sie das erste Konzeptalbum der Popgeschichte vor, das auch von „Pet Sounds“ der Beach Boys inspiriert ist und Brian Wilson in die Depression trieb. Sgt. Pepper war auch die erste Platte in der Popgeschichte, auf deren Cover die Songtexte abgedruckt waren.

Mit der Doppel-LP „The Beatles“, wegen des Covers gemeinhin „White Album“, das „Weiße Album“, genannt, demonstrierten die Beatles noch einmal ihr gesamtes songwriterisches Spektrum, u. a. mit „Helter Skelter“, einem der ersten Hardrock-Stücke der Rock-Geschichte.

Mit dem letzten eingespielten Album „Abbey Road“ lieferten sie Ansätze, die eindeutig in Richtung Artrock gingen.
Die Beatles lösten sich in ihren Kompositionen auch erfolgreich vom Dur-Moll-Schema der europäischen Musik und verwendeten in ihren Songs ausgefallene Skalen wie z. B. die Kirchentonart Mixolydisch (Beispiel: Norwegian Wood).


Bedeutung für die Pop-Kultur

Bis zu den Beatles hatten lediglich Frank Sinatra in den 40ern sowie in den 50ern Elvis Presley eine ähnliche Welle der Begeisterung und fanatischen Verehrung losgetreten. Dabei nahmen die Beatles gegenüber den Rolling Stones die Rolle der „braven Jungs“ ein und blieben auch textlich noch recht lange dem harmlosen Schlager treu. Doch im Rahmen der geistigen und gesellschaftlichen Veränderungen der späten 60er Jahre änderten die Beatles ihren Stil. Ab 1965 wurden die Texte, inspiriert durch Bob Dylan, allmählich tiefgründiger und persönlicher. Songwriting und Arrangements wurden zunehmend komplexer.

In Liedern wie „She Said, She Said“ verarbeiteten sie die ab 1966 gemachten Erfahrungen mit LSD. Sie beschäftigten sich mit indischer Spiritualität und bekannten sich 1967 zu dem Guru Maharishi Mahesh Yogi und seiner Meditationstechnik.

Letztlich verstanden es die Beatles meisterhaft, sich den jeweiligen gesellschaftlichen Strömungen anzupassen, ohne sich zu sehr zu exponieren. So experimentierten sie zwar 1967 mit psychedelischen Elementen in der Musik, blieben dabei aber wesentlich gemäßigter als etwa Pink Floyd zur selben Zeit.

Als Timothy Leary 1970 Governeur von Kalifornien werden wollte, war der Beatlessong „Come Together“ seine Wahlkampfhymne. Nicht zuletzt durch ihre Filme – insbesondere durch „Yellow Submarine“ (1968) – übten sie einen nachhaltigen Einfluss auf die Pop-Kultur aus und trugen zur Entwicklung des Musikvideos bei, da sie zeitweise kurze Filme speziell für ihre neuen Single-Erscheinungen drehten und diese an die Fernsehsender schickten. Ihre Clips für "Strawberry Fields" und "Penny Lane" waren somit quasi die ersten Musikvideos der Popgeschichte, in denen die Band nicht einfach ihren Song spielte, sondern in denen auch andere Dinge passierten. Allerdings waren sie damals noch auf Film aufgenommen und nicht auf Video. McCartney behauptete später, sie hätten das deswegen erfunden, weil sie keine Lust mehr hatten in irgendwelchen TV-Studios live ihre Songs zu spielen.

Singles
Die folgende Auflistung beschränkt sich auf die Singles, die in Großbritannien erschienen. Insbesondere in den USA wurde durch die dortigen Plattenfirmen eine Reihe von weiteren Titeln aus Alben ausgekoppelt, um zusätzliche Gewinne zu erzielen. Dabei handelte es sich stets um bereits bekannte Stücke, daher werden sie hier nicht gesondert benannt.
Als Kuriosum erwähnenswert ist die Single Komm Gib Mir Deine Hand/Sie Liebt Dich aus dem Februar 1964, die speziell für den deutschen Sprachraum eingespielt wurde.
• Love Me Do/P.S. I Love You (5. Oktober 1962)
• Please Please Me/Ask Me Why (12. Januar 1963)
• From Me To You/Thank You Girl (12. April 1963)
• She Loves You/I'll Get You (23. August 1963)
• I Want To Hold Your Hand/This Boy (29. November 1963)
• Can't Buy Me Love/You Can't Do That (20. März 1964)
• A Hard Day's Night/Things We Said Today (10. Juli 1964)
• I Feel Fine/She's A Woman (14. November 1964)
• Ticket To Ride/Yes It Is (9. April 1965)
• Help!/I'm Down (23. Juli 1965)
• We Can Work It Out/Day Tripper (3. Dezember 1965)
• Paperback Writer/Rain (10. Juni 1966)
• Yellow Submarine/Eleanor Rigby (5. August 1966)
• Penny Lane/Strawberry Fields Forever (17. Februar 1967)
• All You Need Is Love/Baby You're A Rich Man (7. Juli 1967)
• Hello Goodbye/I Am The Walrus (24. November 1967)
• Lady Madonna/The Inner Light (15. März 1968)
• Hey Jude/Revolution (30. August 1968)
• Get Back/Don't Let Me Down (11. April 1969)
• The Ballad Of John And Yoko/Old Brown Shoe (30. Mai 1969)
• Something/Come Together (31. Oktober 1969)
• Let It Be/You Know My Name (Look Up The Number) (6. März 1970)
• Free As A Bird/Christmas Time (Is Here Again) (GB – 12. Dezember 1995)
• Real Love/Baby's In Black (GB – 4. März 1996)

Von den bekanntesten Singles wurde 20 Jahre nach deren ersten Veröffentlichung eine Picture-Single herausgegeben. Außerdem sind die meistens Singles zusätzlich als Juke Box-Single in farbigem Vinyl erhältlich gewesen. Von der ersten Single Love Me Do bis zu Lady Madonna erschienen die Singles auf dem Parlophone-Label. Ab Hey Jude wurden die Platten der Beatles auf dem eigenen APPLE-Label veröffentlicht.


EPs
• My Bonnie (My Bonnie/ Why/ Cry For A Shadow/ The Saints) (GB – 12. Juli 1963)
• Twist And Shout (Twist And Shout/A Taste Of Honey/Do You Want To Know A Secret/There's A Place) (GB – 12. Juli 1963)
• The Beatles Hits (From Me To You/Thank You Girl/Please Please Me/Love Me Do) (GB - 6. September 1963)
• The Beatles No. 1 (I Saw Her Standing There/Misery/Anna (Go To Him)/Chains) (GB - 1. November 1963)
• All My Loving (All My Loving/Ask Me Why/Money/P.S. I Love You) (GB - 7. Februar 1964)
• Four By The Beatles (Roll Over Beethoven/All My Loving/This Boy/Please Mr. Postman) (USA – 11. Mai 1964)
• Long Tall Sally (Long Tall Sally/I Call Your Name/Slow Down/Matchbox) (GB – 19. Juni 1964)
• Extracts From The Film A Hard Day's Night (I Should Have Known Better/If I Fell/Tell Me Why/And I Love Her) (GB – 4. November 1964)
• Extracts From The Album A Hard Day's Night (Anytime At All/I'll Cry Instead/Things We Said Today/When I Get Home) (GB – 6. November 1964)
• 4 By The Beatles (Honey Don't/I'm A Loser/Mr. Moonlight/Everybody's Trying To Be My Baby) (USA – 1. Februar 1965)
• Beatles For Sale (No Reply/I'm A Loser/Rock And Roll Music/Eight Days A Week) (GB – 6. April 1965)
• Beatles For Sale No. 2 (I'll Follow The Sun/Baby's In Black/Words Of Love/I Don't Want To Spoil The Party) (GB – 4. Juni 1965)
• The Beatles Million Sellers (She Loves You/I Want To Hold Your Hand/Can't Buy Me Love/I Feel Fine) (GB – 6. Dezember 1965)
• Yesterday (Yesterday/Act Naturally/You Like Me Too Much/It's Only Love) (GB – 4. März 1966)
• Nowhere Man (Nowhere Man/Drive My Car/Michelle/You Won't See Me) (GB – 8. Juli 1966)
• Magical Mystery Tour (Magical Mystery Tour/Your Mother Should Know/I Am The Walrus/The Fool On The Hill/Flying/Blue Jay Way) (GB – 8. Dezember 1967) Doppel-EP
• Baby It's You (Baby It's You/I'll Follow The Sun/Devil In Her Heart/Boys) (GB – 2. Dezember 1994)
• Free As A Bird (Free As A Bird/I Saw Her Standing There (take 9)/This Boy (takes 12 and 13)/Christmas Time (Is Here Again)) (GB – 12. Dezember 1995)
• Real Love (Real Love/Baby's In Black (Hollywood Bowl)/Yellow Submarine (alternate version)/Here, There and Everywhere (takes 7 and 13)) (GB – 5. März 1996)


Alben
Die jeweils wichtigsten bzw. bekanntesten aber nicht unbedingt als Singles erschienenen Songs sind unter „Hits“ aufgeführt.
Album
Hits
Veröffentlichungsdatum
Please Please Me
Please Please Me - Love Me Do - Twist & Shout
22. März 1963
With The Beatles
All My Loving - Money - Roll over Beethoven
22. November 1963
A Hard Day's Night
A Hard Day's Night - Can't Buy Me Love - And I Love Her
10. August 1964
Beatles For Sale
I'll Follow The Sun - Rock And Roll Music - Eight Days A Week
4. Dezember 1964
Help!
Ticket To Ride - Help! - Yesterday
6. August 1965
Rubber Soul
Nowhere Man - In My Life - Norwegian Wood - Michelle
3. Dezember 1965
Revolver
Eleanor Rigby - Taxman - Tomorrow Never Knows - Good Day Sunshine
5. August 1966
Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band
Sgt. Pepper - Lucy In The Sky With Diamonds - A Day In The Life
1. Juni 1967
Magical Mystery Tour
Penny Lane - Strawberry Fields Forever - I Am The Walrus
8. Dezember 1967
The Beatles
auch als „weißes Album“ bekannt
Revolution - While My Guitar Gently Wheeps - Blackbird
22. November 1968
Yellow Submarine
Yellow Submarine - All You Need Is Love
17. Januar 1969
Abbey Road
(aufgenommen: April - August 1969, nach Let It Be)
Something - Come Together - Here Comes The Sun
26. September 1969
Let It Be
(aufgenommen: Januar - März 1969)
Let It Be - Get Back - Across The Universe - The Long And Winding Road
8. Mai 1970
Neben den Originalalben erschienen bei Odeon, Parlophone sowie unter dem Beatles-eigenen Schallplattenlabel Apple auch diverse Zusammenstellungen:
• The Beatles Beat, enthält frühe Hits (1964)
• A Collection Of Oldies ... but Goldies (1966)
• The Beatles / 1962-1966, inoffiziell auch als „rotes Album“ bekannt (1973)
• The Beatles / 1967-1970, inoffiziell auch als „blaues Album“ bekannt (1973)
• The Beatles „Rock and Roll Music“ (1976)
• The Beatles „Love Songs“, enthält Liebeslieder und Balladen (1977)
• The Beatles „Rarities“, enthält u. a. zwei deutschsprachige Liedversionen (1978)
• The Beatles Ballads (20 Original Tracks) (1980)
• Past Masters Volume One und Two, enthalten alle Titel, die nicht auf den 13 regulären Alben erschienen waren (1988)
• Live at the BBC, Doppel-Album enthält Studio-Live-Aufnahmen für die BBC zu Beginn der 60er Jahre (1994)
• The Beatles "1", enthält alle Nummer-1-Hits der Gruppe in verschiedenen Ländern (2000)
Außerdem wurden einige ihrer Alben neu digital abgemischt und auf CD veröffentlicht: (Teilweise mit leicht geänderten Titellisten)
• Yellow Submarine (1999)
• Let It Be ... Naked (2003)
In den Jahren 1995-1996 erschienen die drei „Anthology“-Alben, die einen ausführlichen Blick auf die Entstehungswege zahlreicher Beatles-Kompositionen ermöglichen.


Filme
• A Hard Day's Night (1964).
• Help! (1965)
• Magical Mystery Tour (1967)
• Yellow Submarine (1968)
• Let It Be (1970) – Ausgezeichnet mit einem Oscar in der Kategorie Original Song Score
United Artists war für den Kinovertrieb dieser Filme zuständig. Die Soundtracks wurden vom Tochterunternehmen United Artists Records auf den Markt gebracht.

Siehe auch
• Paul is dead (Verschwörungstheorie)

Literatur (Auswahl)
• The Beatles: „The Beatles Anthology“ ISBN 3-5500-7132-9
• Andy Babiuk: „Der Beatles Sound“ PPVMEDIEN, Bergkirchen. ISBN 3-932275-36-5
• Steve Turner: „A Hard Day's Write. The Beatles. Die Geschichte zu jedem Song.“ ISBN 3-9276-3810-2
• Hunter Davis: „A Hard Day's Night - The Beatles. Die einzige autorisierte Biographie. Update 2002“ - ISBN 3-8544-5089-3
• George Harrison: „I, Me, Mine“ ISBN 0-7538-1734-9
• George Martin: "Summer of Love - Wie Sgt Pepper entstand" ISBN 3-89487-271-3
• Rainer Moers, Claus-Dieter Meier, Matthias Bühring, Franz Budéus: „Die Beatles, Geschichte und Chronologie“ ISBN 3-88619-698-4
• Ian MacDonald: "The Revolution in the Head - The Beatles Records and the Sixties". ISBN 1844138283

Weblinks
• TheBeatles.com – Offizielle Webseite
• Eine Analyse jedes Beatles-Songs von Alan W. Pollack (englisch)
• Komplette UK und US Diskografie
• Songtexte/Lyrics der Beatles
• Komplette Bandbesetzungen der Beatles
• withTheBeatles.de - Die Beatles in Hamburg
• Die Erdbeerfelder – deutsche Fanseite
• Nacherzählung der Beatles-Anthologie in zwölf Teilen
• Die Beatles von A-Z mit Tageskalender
• Das Beatles Museum
• Diskografie bei MusicBrainz


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel TheBeatles aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.




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