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Metallica

Metallica ist eine US-amerikanische Metal und Hard Rock-Band, die 1981 in San Francisco gegründet wurde. Metallica ist eine der erfolgreichsten Bands der 90er Jahre.

• 1 Bandgeschichte
• 2 Mitglieder und Gastkünstler
• 3 Fakten
• 4 Inhalt der Musik
• 5 Die Napster-Kontroverse
• 6 Diskografie
• 6.1 Studioalben
• 6.2 Livealben, Compilations & Box Sets
• 6.3 Singles, EPs & Demos
• 7 Videos & DVDs
• 8 Kinofilm
• 9 Bücher
• 10 Literatur
• 11 Weblinks


Bandgeschichte
Metallica wurde offiziell am 15. Oktober 1981 in Los Angeles, Kalifornien durch den Rhythmusgitarristen und Sänger James Hetfield und den Schlagzeuger und ehemaligen Nachwuchs-Tennisspieler Lars Ulrich gegründet. Unabhängige Gesuche in einer Zeitschrift namens "The Recycler" führten zu diesem Zusammenschluss.

Die Band erhielt ihren Namen, als Schlagzeuger Ulrich einem Freund, Ron Quintana, half, einen Namen für ein neu zu erscheinendes Metal-Magazin zu finden. Nach längerem Überlegen standen zwei Namen zur Auswahl: "Metal Militia" und "Metallica". Quintana entschied sich für "Metal Militia", Ulrich bekam "Metallica". Auf ihrem späteren Debüt-Album "Kill'em all" (1983) erwiesen Metallica Quintana mit dem Song "Metal Militia" dann die Ehre.

Zur gleichen Zeit machten Hetfield und Ulrich Bekanntschaft mit Brian Slagel. Dieser gab ein Magazin namens "New Heavy Metal Review" heraus und hatte mit Metal Blade Records eine eigene Plattenfirma gegründet.

Brian Slagel war damit beschäftigt die erste Veröffentlichung seines Labels zu organisieren. Es sollte ein Sampler mit Bands aus Los Angeles werden und Metallica sollten ebenfalls einen Beitrag leisten. Das scheiterte aber beinahe daran, dass es sich bei der Band immer noch um ein Duo handelte. Letztendlich nahmen Ulrich und Hetfield fast im Alleingang ein 3-Track-Demo auf, welches neben den Cover-Versionen "Let It Loose" von Savage und "Killing Time" von Sweet Savage auch die erste Eigenkomposition Hit The Lights enthielt. Lloyd Grand spielte zunächst die Gitarrensoli ein, diese wurden durch Dave Mustaine (später Frontmann bei Megadeth) ergänzt. Im Frühjahr 1982 wurde die Band durch Ron McGovney am Bass komplettiert.

Die Wege von Slagel und Metallica sollten sich jedoch bald trennen, obwohl der Band angeboten wurde, ein komplettes Album für Metal Blade einzuspielen. Die Band lehnte dieses und vergleichbare Angebote jedoch ab, weil der Vertrieb und die Promotion im wesentlichen auf Südkalifornien beschränkt gewesen wäre.

Die Dinge entwickelten sich für Metallica zunächst wenig erfreulich, da sie in Los Angeles mit ihrem harten Sound kaum bei den Leuten ankamen. Doch die Band nahm vier Stücke für ein neues Demo auf: Eine neue Version von Hit The Lights (welche dann auch auf der zweiten Pressung von "Metal Massacre 1" zu hören ist), The Mechanics, Motorbreath und Jump in the fire.

Zu dieser Zeit waren Metallica noch zu fünft, da Hetfield sich auf das Singen beschränkte. Die Rhythmus-Gitarre bediente Jeff Warner, der sich allerdings ständig mit Mustaine in die Haare bekam. Außerdem fand sein Verhalten auf der Bühne bei den anderen Bandmitgliedern keine Gnade und er wurde kurzerhand aus der Band geschmissen. Die restlichen Vier arbeiteten im Juni 1982 an einem neuen Demo: No Life 'Till Leather. Es erreichte im Underground der San Francisco Bay Area enorme Popularität. Neben Neuaufnahmen von den vier Songs des Vorgänger-Demos gab es drei neue Stücke zu hören: Seek And Destroy, Phantom Lord sowie Metal Militia. Diese Aufnahmen (von "Metal Massacre" bis zu "No Life 'Til Leather") sind die einzigen veröffentlichten Aufnahmen mit Mustaine an der Lead-Gitarre.

Den ersten Auftritt außerhalb von Los Angeles hatte die Band am 18. September 1982 in San Francisco. Wenige Wochen später spielten Metallica erneut in San Francisco im Vorprogramm von Laaz Rockit. Deren Manager vermittelte ihnen weitere Gigs in der Stadt. Am 29. November hatten Metallica ihre erste Headliner-Show auf fremden Terrain. Dieses Konzert wurde mitgeschnitten und später unter dem Titel "Metal Up Your Ass" als Live-Tape veröffentlicht. Supportet wurde Metallica bei diesem Auftritt von Exodus, wo Kirk Hammett Lead-Gitarre spielte.

Ende des Jahres 1982 wurde der professionellere Cliff Burton offizieller Bassist von Metallica, nachdem die Band auf Wunsch von Burton nach San Francisco umgezogen war. Dieser hatte auf dem College einen Musiktheorie-Kurs belegt und hat zu großen Teilen die Instrumentals Call of Ktulu, Orion und To Live Is To Die geschrieben.

Man feuerte nach dessen letztem Gig mit Metallica am 9. April 1983 Mustaine wegen seines ausgeprägten Alkoholkonsums und ersetzte ihn am 16. April 1983 durch Hammett. Obwohl Mustaine auf keinem Metallica-Album zu hören ist und kaum offiziell als Komponist aufgeführt ist, sind seine songwriterischen Beiträge zumindest auf der Debutscheibe "Kill 'em All" und auf den folgenden zwei Alben nicht zu überhören.

Burton starb am 27. September 1986 in Ljungby, Schweden bei einem Unfall mit dem Tourbus auf der Master of Puppets-Tour. Der Tourbus kam, so der offizielle Bericht, auf einer vereisten Straße ins Schleudern. Gerüchten zufolge war der Busfahrer betrunken, als der Unfall geschah. Als der Bus von der Straße abkam, wurde Burton aus dem Fenster geschleudert und unter dem Bus begraben. Hammett hatte ein geplatztes Blutgefäß im Auge, Ulrich einen gebrochenen Zeh, nur der 24jährige Burton starb bei dem Unglück. Noch kurz vorher spielten Hammett und Burton um den tragischen Fensterplatz.

Die Band suchte einen neuen Bassisten und wurde mit Jason Newsted fündig. Über den Tod von Burton kam die Band aber nur schwer hinweg. Laut Band und Fans war er ein "Genie am Bass" und wird noch heute oft als „god of bass“ gelobt. Umso schwerer war es für den neuen Bassisten, in seine Fußstapfen zu treten. Man nimmt an, dass Newsted lange Zeit schlecht von den anderen Bandmitgliedern behandelt worden ist. Die Anerkennung von den Fans bekam Newsted jedoch schnell. Vor seinem Einstieg bei Metallica war er Mitglied und treibende Kraft der Speed/Thrash-Combo Flotsam And Jetsam, mit denen er 1986 den Klassiker „Doomsday For The Deceiver“ aufnahm.

Die Band entschloss sich wieder auf Tour zu gehen und veröffentlichten nebenbei noch die EP "Garage Days Re-Revisited" welche Coversongs von unter anderem Diamond Head beinhaltete.

Nachdem Jason vorgestellt worden war, machte sich die Band an die Arbeit zum vierten Metallica-Album: "...And Justice for All", das im August 1988 veröffentlicht wurde. Das Album erreichte Platz 6 in den US-Charts und wurde für einen Grammy nominiert. Aus dem Album wurden zwei Singles veröffenlicht und zu One drehte Metallica den ersten Videoclip der Bandgeschichte. In diesem Video verwendet Metallica Ausschnitte aus dem Anti-Kriegsfilm "Johnny Got His Gun" (deutscher Titel: "Johnny zieht in den Krieg"). Nach der Veröffenlichung des Albums ging die Band wieder auf Tour.

1991 dann veröffentlichten Metallica das nach sich selbst benannte Album "Metallica" (auch "Black Album" genannt). Mit Bob Rock wurde auch erstmals ein Topproduzent ins Studio geholt, er betreute u.a. schon Bon Jovi.

Das Album "Metallica" unterschied sich bedeutend von seinen Vorgängern. Die Songs wurden kürzer, was das Album recht abwechslungsreich machte und die gemäßigte Härte öffnete der Band den weiteren Weg in den Mainstream. Das Album steuerte in den relevanten Charts überall Platz 1 an und verblieb dort für mehrere Wochen. Es gab einige Singleauskopplungen (Enter Sandman, Sad but True, Nothing Else Matters, The Unforgiven und Wherever I may Roam) und es wurden auch Musikvideos gedreht, was viele Fans vor den Kopf stieß. "Metallica" verkaufte sich bis zum heutigen Tag fast 30 Millionen mal und ist noch immer das erfolgreichste Album der Band.

Während der "Monster Of Rock Tour" spielten Metallica im September 1991 auch in Moskau. Angesichts des riesigen Publikums (500.000-1.500.000 Zuhörer) sprach Lars Ullrich vom besten Konzert, das Metallica je gegeben hatte.

1996 veröffentlichten Metallica das Album "Load" und nur ein Jahr später 1997 wurde "ReLoad" nachgereicht. Die beiden Alben sollten ursprünglich als Doppelalbum auf den Markt kommen. Die Band wollte aber möglichst schnell wieder auf Tour gehen und deshalb entschloss man sich dazu erst "Load" zu veröffentlichen und nach einer Tour an "ReLoad" weiter zu arbeiten. Load sowohl als auch ReLoad kann man durch aus als sehr harten Blues Rock bezeichnen. Mit diesen beiden Alben verloren Metallica einige Fans und wurden hierfür sehr kritisiert. Die Fans forderten wieder die Musik aus den 80ern zurück. Einige Fans verspotteten Metallica, indem sie Load & ReLoad auf der Straße kaputt machten. Weiter sind auf den beiden Alben, wenn man hinhört immer wieder Riffs aus alten Blues Licks oder gar Songs zu hören. Des Weiteren verwendet Kirk Hammett fast nur noch den "Wah-Effekt", den er auch schon sehr häufig im Black Album (bei fast jedem Song), verwendete. Metallica selber sagten zu dem Album, dass es ihnen Spaß machen würde, auch Sachen auszuprobieren und sie haben gerne Load & ReLoad aufgenommen.

Bevor die Band 2001 erneut ins Studio ging, um "St. Anger" aufzunehmen, verließ Newsted die Band. In der ersten Stellungnahme begründete er diesen Schritt mit einem körperlichen Schaden, den er sich über die Jahre zugefügt habe, während er die Musik spielte, die er liebte. Später wurde jedoch aus unabhängigen Interviews mit Newsted und Hetfield deutlich, dass die Band Newsted während der Studiopause ein eigenes Soloprojekt untersagte und er daher die Band verließ. Weiterhin führte Newsted in Interviews an, dass ihm die anderen Bandmitglieder keine kreative Freiheit im Studio ließen, insbesondere sei hier Hetfields Rolle ausschlaggebend gewesen. So war er in den 15 Jahren bei Metallica gerade zweimal am Songwriting beteiligt: Blackened („...And justice for all“) und Where the wild things are („ReLoad“). Der Song My friend of misery kam zwar auf das „Black Album“, war aber von Newsted als Instrumental-Song vorgesehen.

2003 kam als Ersatz für Newsted mit Robert Trujillo der vierte Bassist in der Bandgeschichte dazu. Trujillo hatte vorher bei Suicidal Tendencies, Black Label Society und Ozzy Osbourne gespielt. Jason Newsted ist seitdem Mitglied der kanadischen Thrash-Metal-Band Voivod, veröffentlichte mit seinem zwischenzeitlichen Nebenprojekt Echobrain eine Platte und spielt zeitweise bei Ozzy Osbourne.

Seit 29. November 2005 haben sich Metallica ins Studio begeben und wollen nun das neunte Album aufnehmen. Als Release des Albums plant man Ende 2006/Anfang 2007. In welche Richtung es dies mal geht ist laut Lars Ulrich derzeit nicht zu sagen. Fakt ist, so fügt James Hetfield hinzu, dass die Ideen vorhanden sind, sie müssen nur noch umgesetzt werden.

Am 14. und 15.11.2005 spielten Metallica als Support der Rolling Stones zwei Konzerte im SBC Park in San Francisco. Dies waren die beiden einzigen Auftritte im Jahre 2005. Am 25.01.2006 gab es ein weiteres Konzert im Rahmen des renommierten "Sundance Film Festivals" in den USA, bei dem Metallica einen kleinen Privatgig nach dem Festival spielten.
Weiterhin wurde kürzlich bekannt, dass Metallica im Jahre 2006 erstmals in ihrer Karriere den afrikanischen Kontinent bereisen und auch mit Konzerten bespielen will! Die vorläufigen Termine und Orte dafür sind folgende:

18.03.2006 - Supersport Park, Centurion 21.03.2006 - ABSA Stadium, Durban 25.03.2006 - Green Point Stadium, Kapstadt
Der Festivalknaller 2006: Metallica haben Rock am Ring und Rock im Park als exklusive Open Air-Festivals in Deutschland bestätigt. Die weltweit erfolgreichste Band des Metal Genres nimmt eine Auszeit von ihrer derzeitigen Studioarbeit und spielt an Pfingsten 2006 in Deutschland.

Mitglieder und Gastkünstler
James Hetfield, Lars Ulrich und Kirk Hammett haben bis 2004 zusammen auf allen Metallica-Alben gespielt, mit drei verschiedenen Bassisten: Cliff Burton („Kill 'em All“, „Ride The Lightning“, „Master of Puppets“), Jason Newsted („Garage Days Re-Revisited“, „...And Justice for All“, „Metallica“, „Load“, „ReLoad“, „Garage Inc.“, „S&M“), und als Ersatz für einen Band-Bassisten Produzent Bob Rock (St. Anger). Dieses Album wurde jedoch später mit dem neuen Bassisten Robert Trujillo veröffentlicht, da Bob Rock nur vorübergehend als Bassist "angestellt" war.
Aktuelle Metallica-Mitglieder:
• James Alan Hetfield (Gesang, (Rhythmus-)Gitarre) – 28. Oktober 1981 bis heute (Bandgründer)
• Lars Ulrich (Schlagzeug) – 28. Oktober 1981 bis heute (Bandgründer)
• Kirk Lee Hammett ((Lead-)Gitarre) – 16. April 1983 bis heute (Zweiter Leadgitarrist)
• Robert Trujillo (Bass) – Anfang 2003 bis heute (Vierter Bassist)
ehemalige mitwirkende Künstler:
• Lloyd Grant (Leadgitarre) – „Metal Massacre“-Demo – Sommer 1981
• Ron McGovney (Bass) – 1981 bis 30. November 1982 (1. Bassist)
• Dave Mustaine (Leadgitarre) – 1981 bis 09. April 1983 (1. Leadgitarrist), heute bei "Megadeth"
• Jeff Warner (Gesang) – sang am 28. Mai 1982 eine Show für Metallica, war aber nie offizielles Mitglied
• Clifford Lee Burton (Bass) kam von "Trauma" – Anfang 1983 bis 27. September 1986 † (Tourbusunglück) (2. Bassist)
• John Marshall (Rhythmusgitarre) – Hammetts Roadie übernahm Gitarrenarbeit 1986 (18x) und 1992 (18x) bei 36 Konzerten für den verletzten Hetfield. Außerdem bei der Power Metal-Band "Metal Church" aktiv
• Jason Curtis Newsted (Bass) – 28. Oktober 1986 bis 17. Januar 2001 (3. Bassist), vorher Flotsam and Jetsam, danach: Echobrain, Voivod bzw. Ozzy Osbourne
• Bob Rock (Bass) – Aufnahmesession zu "St. Anger" 2003 (Produzent seit Anfang der 90er und Session-Bassist)
• Joey Jordison (Slipknot) - spielte beim Download-Festival 2004 folgende Songs für den aufgrund akuter Erschöpfungserscheinungen im Krankenhaus liegenden Ulrich: For Whom The Bell Tolls, Creeping Death, Seek and Destroy, Sad But True, Wherever I May Roam, Last Caress, Nothing Else Matters und Enter Sandman
• Dave Lombardo (Slayer) - spielte beim Download-Festival 2004 als Ersatz für den im Krankenhaus liegenden Ulrich: Battery und The Four Horsemen
• Flemming Larsen (Lars Ulrichs Drumtechniker) - spielte beim Download-Festival 2004 den Song Fade To Black
• Ennio Morricone ist der Komponist des Songs "The Ecstasy of Gold", den Metallica bei ihren Liveshows als Intro benutzen.


Fakten
Bis heute haben Metallica offiziell über 100 Millionen Alben verkauft, davon über 50 Millionen in den Vereinigten Staaten von Amerika. Vier Alben standen an Nummer eins der Billboard Charts; keine Band verkauft mehr aus ihrem Backkatalog als Metallica. Die letzten sechs Metallica-Alben toppten in Deutschland die Charts über einen Zeitraum von 12 Jahren. Alle Metallica-Alben erreichten weltweit Multi-Platin-Status. Das meistverkaufte Album ist das „Black Album“ mit ca. 30 Mio. verkauften Einheiten und 14 mal Platin. Das letzte Album „St. Anger“ erreichte sofort in 30 Ländern Nummer eins der Charts. Dies geht aus Metallicas neuestem Pressebericht hervor.

Metallica war die erfolgreichste Band der 90er Jahre und gehört zu den erfolgreichsten amerikanischen Künstlern aller Zeiten. Allein in den letzten 10 Jahren spielten sie in den Vereinigten Staaten von Amerika vor über 12 Millionen Zuschauern.

Unzählige Tourneen mit etwa 1500 Konzerten vor dutzenden Millionen Zuschauern machen Metallica zu einem der erfolgreichsten Live-Acts und zu einer der einflussreichsten Metal-Bands aller Zeiten. Der erfolgreichste Metallica-Song, die Ballade "Nothing else matters" aus dem Black Album gehört inzwischen zu den Klassikern der Rockmusik und des Metals.
Metallica hat bis heute 7 Grammys gewonnen und mehrere andere Preise, darunter der MTV-Award, der VH1-Award und der American Music Award.

Als Vorbilder gibt die Band oft Diamond Head, Black Sabbath und andere Bands der Anfang der 1980er aufkommenden New Wave of British Heavy Metal an.

Aufgrund der enormen Plattenverkäufe und des immensen Merchandisingumsatzes, der bahnbrechenden Live-Shows und mehrerer Metal-und Rock-Klassiker werden sie als erfolgreichste Heavy Metal Band aller Zeiten genannt.


Inhalt der Musik
Die Musik von Metallica behandelt gesellschaftliche Themen, wie Krebsleiden (Until It Sleeps), Religion (Leper Messiah, The God That Failed, Creeping Death), Selbstmord (Fade to Black), die amerikanische Justiz (...And Justice for All), Krieg (Fight Fire with Fire, Blackened, Disposable Heroes, Blitzkrieg) die Überwachungsgesellschaft (Eye of the Beholder), elterliche Unterdrückung (Dyers Eve), Geisteskrankheit (Welcome Home (Sanitarium), Sad but true, The frayed ends of sanity), unvergebene Sünde (The Unforgiven, The Unforgiven II) und die Todesstrafe (Ride the Lightning) oder aber ihr eigenes Tourleben (Nothing else Matters, Whiplash, Hit the Lights, Wherever I may roam).One wird irrtümlich als Kriegslied gehandelt, handelt aber um eine Person, die nicht mehr sehen, hören und sprechen kann und keine Beine und keine Arme mehr hat (Nachzulesen in dem Buch Hit the Lights. Die Story zu Ihren größten Songs. ISBN 3927638153, [2004]). Die Texte der Alben schrieb größtenteils Hetfield, jedoch brachte vor allem Ulrich viele Anregungen und Ideen zu den Texten. St. Anger ist das einzige Album, in dem sich alle Mitglieder in die Texte einbrachten (ausgenommen Trujillo (Bass)). Die teils aggressive Musik untermalt die Wut auf die besungenen Missstände aus alten Zeiten.


Die Napster-Kontroverse
Metallica war eine der ersten Bands, die in der Blütezeit der Tauschbörse Napster (Anfang 2000) rechtlich gegen deren Nutzer vorgingen; die Musikgruppe sah in dem Tausch ihrer Songs eine Verletzung des Digital Millennium Copyright Act (DMCA) und klagte damals auch gegen drei große amerikanische Universitäten. Die Band bezog damit eindeutig Stellung gegen Napster und vergleichbare Peer-to-Peer-Angebote:

„Es kränkt uns zu wissen, dass unser Gut mehr wie eine Massenware und weniger als die Kunst, die es eigentlich ist, behandelt wird. Vom geschäftlichen Standpunkt aus ist es reine Piraterie, etwas zu nehmen das einem nicht gehört. Der Austausch solcher Informationen, ob es Musik, Videos oder Fotos sind, ist nichts Anderes als der Handel mit gestohlenen Waren.“ (Lars Ulrich, April 2000 in [1]).

Napster begann darauf ab März 2001, Benutzer und Metallica-Songs durch Aktivierung von Filtern anhand von Listen mit IP-Adressen zu sperren; im Juli zog die Band darauf ihre Copyright-Klage zurück und erklärte: „Wir hatten nie ein Problem mit dem Tausch von Musik. Unser Problem war, dass Napster uns niemals gefragt hat, ob wir an dem Geschäft teilhaben wollen.“

Im Yahoo-Chat (2000) erklärte Ulrich, dass die Band „Napster“ ausschließlich wegen der Verbreitung ihrer Studioalben verklagt hat. Sie wollen aber weiterhin den Tausch von selbst gemachten Live-Aufnahmen, so genannten „Bootlegs“, erlauben. Quelle. So rief die Band nach dem Tod des ersten Bassisten, Cliff Burton, die Fans auf, Live-Bootlegs an die Band zu senden. Aus diesem Material entstand "CLiff ´em all", ein Live-Video aus mehr oder weniger wackeligen Aufnahmen, das Cliff zu Ehren auf dem Markt gebracht worden ist. Dies untersützt die These, dass Metallica nie gegen einen Tausch von Livemusik war - schließlich war das "Tape-Trading" rarer Live-Aufnahmen besonders in den 80ern Jahren sehr beliebt in der Heavy-Metal-Szene.

Professionelle Liveaufnahmen bietet die Band seit März 2004 im Internet zum kostenpflichtigen Download an. Es stehen verschiedene Klangqualitäten und Preismodelle zur Auswahl. Die Dateien sind nicht kopiergeschützt oder verschlüsselt. Die Band bittet aber darum – wissend, dass sie es nicht verhindern kann –, dass diese Dateien nicht weitergegeben werden.


Diskografie
Studioalben
• Kill 'em All (Juli 1983)
• Ride The Lightning (Juni 1984)
• Master of Puppets (Februar 1986)
• ...And Justice for All (August 1988)
• Metallica (auch bekannt als "The Black Album") (August 1991)
• Load (Juni 1996)
• ReLoad (November 1997)
• St. Anger (Juni 2003)


Livealben, Compilations & Box Sets
• Live Shit: Binge & Purge (Live Box Set) (1993)
• Garage Inc. (Cover-Album) (November 1998)
• S&M (Live mit dem San Francisco Symphony Orchestra) (November 1999)

Singles, EPs & Demos
• No Life til' Leather (erstes Demo-Tape 1982)
• Jump In The Fire (1984)
• Creeping Death (1984)
• Garage Days Re-Revisited (Cover EP) (August 1987)
• Harvester Of Sorrow (1988)
• Eye Of The Beholder (1988)
• One (1989)
• Enter Sandman (1991)
• The Unforgiven (1991)
• Sad But True (1992)
• Nothing Else Matters (1992)
• Wherever I May Roam (1992)
• Until It Sleeps (1996)
• Hero Of The Day (1996)
• The Memory Remains (1997)
• Mama Said (1997)
• Fuel (1998)
• The Unforgiven II (1998)
• Turn The Page (1998)
• Whiskey In The Jar (1999)
• Die Die My Darling (1999)
• Nothing Else Matters (Live) (1999)
• No Leaf Clover (1999)
• I Disappear (2000)
• St.Anger (2003)
• Frantic (2003)
• The Unnamed Feeling (2004)
• Some Kind of Monster EP (2004)
• es sind weiterhin einzelne Lieder veröffentlicht worden wie z. B.:
• I Disappear (2000) - Soundtrack zu "Mission: Impossible II"
• 53rd & 3rd (2003) - (Ramones-Tributalbum "We're A Happy Family - A Tribute To Ramones")
• We Did It Again (2002) - (Co-Arbeit mit Ja Rule)


Videos & DVDs
• Home-Video Cliff'em All (VHS 1987)
• 2 of One (VHS 1989)
• A Year and a Half in the life of Metallica, zweiteilig (VHS 1992)
• Live Shit: Binge & Purge (VHS 1993)
• Cunning Stunts (1999)
• S&M (2-DVD , 2000)
• Metallica - Metallica (DVD 2001)
• Neu-Veröffentlichung von Live Shit: Binge & Purge (DVD 2003)
• St. Anger Rehearsals (Als Beilage zum Album St. Anger) (DVD 2003)
• Neu-Auflage von Cunning Stunts (DVD 2004, 2005)
• Some Kind of Monster (DVD 2005)
• Metallica - Live at San Diego 1992 (DVD 2005) (inoffiziell)
• Metallimania (DVD 2005) (inoffiziell)


Kinofilm
• Some Kind Of Monster (2004)


Bücher
• Nothing Else Matters. ISBN 3854450834, (1993)
• So What!. ISBN 3453120043, (2004)
• Hit the Lights. Die Story zu Ihren größten Songs. ISBN 3927638153, (2004)
• Metallica, Talking. ISBN 3896024965, (2004)
• Justice for All, Die Wahrheit Über Metallica. ISBN 386543035X, (2005)


Literatur
• Jürgen Seibold, Metallica, ISBN 3552050892, (1993)
• Janko Röttgers: Mix, Burn und R.I.P. Das Ende der Musikindustrie. Heidelberg 2003. ISBN 3936931089
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Weblinks
• metallica.com Offizielle Website (englisch)
• livemetallica.com Live-Aufnahmen (englisch, kostenpflichtig)
• livemetallica.de Live-Aufnahmen (englisch, kostenfrei)
• metallicamp.de Sehr informative deutsche Fanpage (deutsch)
• metclub.com The Metallica Club (Der offizielle Fan Club) (englisch)
• metallica-world.de Metallica-World! (Deutsche Metallica-Fan-Seite) (deutsch)
• metinfo.de MetallicaInfo! (Deutsche Metallica Info Seite) (deutsch)
• metallicafan.de Metallica Fan (Deutsche Metallica Fan Seite) (deutsch)
• www.metallicaworld.co.uk Britische Metallica-Site: History, Bandmitglieder, Fotos, Tourdaten



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