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Jimi Hendrix

James Marshall "Jimi" Hendrix (* 27. November 1942 in Seattle, Washington; † 18. September 1970 in London, England) war ein afroamerikanischer Gitarrist, Sänger und Komponist, der Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre vom Blues kommend erst die Rockmusik, dann verschiedenste zeitgenössische Musikrichtungen stark beeinflusste und die Rolle der E-Gitarre neu definierte, bevor er im Alter von 27 Jahren starb.

• 1 Biographie
• 1.1 Eltern und Kindheit
• 1.2 Billy Cox und Buddy Miles
• 1.3 New York und der 1-Dollar-Vertrag
• 1.4 The Jimi Hendrix Experience
• 1.5 Gypsy Sun & Rainbows und Band of Gypsys
• 1.6 Die neue Jimi Hendrix Experience
• 1.7 18. Sept. 1970
• 2 Musik
• 2.1 Hendrix' Gitarrenspiel
• 2.2 Equipment
• 3 Diskographie
• 3.1 Langspielplatten mit Experience
• 3.2 Mit der Band of Gypsys
• 3.3 Postum veröffentlichte Langspielplatten
• 3.4 Posthum vervollständigte Aufnahmen
• 3.5 Mitschnitte von Konzerten usw.
• 3.6 Sonstiges
• 4 Literatur
• 5 Weblinks


Biographie

Eltern und Kindheit
Jimi Hendrix wurde am 27. November 1942 im Seattle General Hospital, Washington, als Sohn von James Allen "Al" Hendrix und Lucille Hendrix unter dem bürgerlichen Namen John Allen Hendrix geboren.
Al Hendrix, ein semiprofessioneller Jazztänzer, war zur Geburt von John Allen gerade mit der US-Army im Krieg. Als Al nach dem Krieg heimkehrte, suchte er seinen Sohn, zog mit ihm nach Seattle und meldete ihn dort mit dem Namen James Marshall Hendrix. Al und Lucille bekamen 1948 noch einen weiteren Sohn, Leon Hendrix, trennten sich aber 1950.
Lucille Hendrix (geborene Jeter) hatte indianische Vorfahren, bei denen Jimi und Leon in der Folge aufwuchsen. Sie starb 1958.
Jimis erste musikalische Erfahrung waren die Gospelgesänge in der baptistischen Kirche. Sein erstes Instrument war eine gebrauchte Ukulele, die er im Alter von 13 Jahren bekam, es folgte eine akustische Gitarre sowie seine erste "Silvertone" E-Gitarre. In der Schulzeit spielte er in seiner ersten Band: The Rocking Kings.


Billy Cox und Buddy Miles
1959 wurde Hendrix von der Schule geworfen, weil er dabei erwischt wurde, wie er mit einem weißen Mädchen Händchen hielt. Mit 19 ging er zur 101. US-Luftlandedivision, Fort Campbell, Kentucky. Dort lernte er 1961 Billy Cox kennen, der ebenfalls bei der US-Army war und Bass in den Service-Clubs in Nashville spielte. Mit ihm gründete er die Band "The Casuals". 1962 wurde Hendrix wegen Rückenproblemen nach einem Fallschirmsprungunfall gerade noch rechtzeitig vor Vietnam aus der Armee entlassen.

Mit Billy Cox verband Hendrix auch nach seiner Entlassung aus der Armee noch eine enge Freundschaft, doch während Hendrix die nächsten drei Jahre als Begleitmusiker unter anderem für Little Richard, B.B. King und die Supremes auf Tournee ging, blieb Cox zunächst in Nashville.

1964 spielte Jimi Hendrix in New York bei den Isley Brothers. Headliner der Show war Wilson Pickett, bei dem Buddy Miles am Schlagzeug saß. Auch diese Bekanntschaft hielt über Jahre.
Er notierte sich Melodien und Akkorde mit Hilfe von verschiedenen Farben, die für ihn die verschiedenen Klangcharakteristika und musikalischen Empfindungen am eindeutigsten wiedergaben, anstelle von klassischen Noten.

New York und der 1-Dollar-Vertrag
Durch ein weiteres Engagement in diesem Jahr bei Curtis Knight and the Squires avancierte Hendrix zum Geheimtipp der New Yorker Szene. Bei einer der Shows sah ihn Knights Manager, Ed Chalpin, der ihm einen Exklusivvertrag anbot. Hendrix unterschrieb den Vertrag und bekam einen Vorschuss von gerade einmal einem Dollar. In diese Zeit fallen offensichtlich auch Hendrix' erste Erfahrungen mit Marihuana und LSD.

Die erste Band, in der Hendrix selber als Frontman und Sänger aktiv war, war die 1965 gegründete Formation Jimmy James and the Blue Flames. Mit derselben Besetzung begleitete er auch John Hammond Jr. bei mehreren Shows in New York, wobei er ausgiebig Gelegenheit hatte, als Solist hervorzutreten.

Bei einer dieser Gelegenheiten sah ihn Linda Keith (die damalige Freundin von Keith Richards), die ihn mit Chas Chandler von den Animals zusammenbrachte. Chas Chandler war auf der Suche nach einer erfolgversprechenden Band und erkannte schnell, dass Hendrix das Potential hatte, in Großbritannien zum Superstar zu werden.

The Jimi Hendrix Experience
Am 21. September 1966 machten sich Chandler und Hendrix auf den Weg nach London. Hendrix wurde in die dortige Popmusikszene eingeführt und gründete die Jimi Hendrix Experience (JHE), mit Noel Redding am Bass und Mitch Mitchell am Schlagzeug. Ihr erster gemeinsamer Auftritt war als Vorgruppe für Johnny Hallyday im Pariser Olympia.

Die erste Single der JHE war Hey Joe/Stone Free. Sie war im Februar 1967 in England in den Top Five. Die nächsten zwei Jahre brachten ausgiebige Tourneen, Festivals (unter anderen das Monterey Pop Festival im Juni 1967) und drei Langspielplatten. Der letzte gemeinsame Auftritt der JHE fand am 29. Juni 1969 in Denver statt, nachdem sich die Band persönlich wie musikalisch auseinandergelebt hatte.

Gypsy Sun & Rainbows und Band of Gypsys
Das Jahr 1969 war geprägt von Gerichtsverhandlungen (in Hendrix' Gepäck war Heroin gefunden worden) und finanziellen Problemen (Ed Chalpin hatte alte Aufnahmen aus der Zeit des 1-Dollar-Vertrages veröffentlicht, im Zuge der Urheberrechtsklage wurden alle Tantiemenzahlungen an Hendrix vorübergehend eingefroren).

Für das Woodstock-Festival stellte Jimi Hendrix eine neue Band zusammen: Gypsy Sun & Rainbows mit Mitch Mitchell (Schlagzeug), seinem alten Armee-Freund Billy Cox (Bass), Larry Lee (Rhythmusgitarre) und zwei Percussionisten. Bei seinem Konzert gab Hendrix eine umstrittene Interpretation der US-amerikanischen Nationalhymne The Star-Spangled Banner. Durch Spieltechnik und gekonnten Einsatz von Effekten ließ er zwischen den bekannten Motiven der Hymne auch Kriegsszenen hörbar werden, darunter verblüffend deutlich z.B. Geschosseinschläge.

Um Ed Chalpins Ansprüche aus dem 1-Dollar-Vertrag zu befriedigen, wurde ein Konzert mitgeschnitten, das Silvester 1969 / 1970 im Fillmore East stattfand. Dafür stellte Hendrix eine neue Band namens Band of Gypsys mit Billy Cox am Bass und Buddy Miles am Schlagzeug zusammen.

Die neue Jimi Hendrix Experience
1970 fanden ungezählte, oft spontane Studioaufnahmen mit wechselnden Besetzungen statt, die in ein geplantes Album mit dem Arbeitstitel First Rays of the New Rising Sun münden sollten. Hendrix richtete sich dafür in der 8th Street in New York ein eigenes Studio ein, das im August 1970 fertig wurde. Das Studio wurde Electric Ladyland genannt.

Die Band of Gypsys spielte aber nur einen Monat zusammen. Im März 1970 entstand The Jimi Hendrix Experience neu mit Hendrix´ langjährigem Drummer Mitch Mitchell und dem Bassist der Band of Gypsys Billy Cox, seinem Freund aus der Zeit bei der US-Armee.

In dieser Besetzung ging die Band auf ihre letzte US- und Europa-Tournee. Sie spielten neben ihren Klassikern auch viele neue Songs, die auf First Rays of the New Rising Sun erscheinen sollten (posthum 1997 veröffentlicht, eine Auswahl auch 1971 als "Cry Of Love"). Auftakt in Europa war das Festival auf der Isle of Wight am 30. August 1970.

Seinen letzten Auftritt absolvierte Hendrix bei einem chaotischen, stürmischen Open Air (am 6. September 1970) auf der schleswig-holsteinischen Ostseeinsel Fehmarn, wo heute ein Gedenkstein bei Flügge an das Ereignis erinnert. Auf der Bühne, auf der Hendrix seinen letzten Auftritt hatte, hatten direkt danach Ton Steine Scherben ihren ersten Auftritt -- die Bühne ging dann noch während des Auftritts in Flammen auf. Die Band kehrte gleich darauf nach England zurück.

18. Sept. 1970
Am Morgen des 18. September 1970 wurde Jimi Hendrix bewusstlos in der Londoner Wohnung seiner deutschen Freundin, Monika Dannemann, gefunden. Die genauen Umstände des Todes sind nicht mit Sicherheit bekannt. Hendrix hatte am Abend zuvor eine große Menge Schlaftabletten eingenommen, ob dies in der Absicht geschah, Suizid zu begehen, ist nicht klar. Offensichtlich erstickte er auf Grund von Behandlungsfehlern auf dem Weg ins Krankenhaus an seinem Erbrochenen, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.

Zwischen den Aussagen Monika Dannemanns und der Sanitäter, die Hendrix aufgefunden haben, bestehen große Widersprüche, die immer noch nicht aufgeklärt sind. Eine Ermittlung zur Feststellung des Todeszeitpunktes wurde anscheinend nicht vorgenommen. In Hendrix Lungen fand man große Mengen Rotwein, die offensichtlich in Verbindung mit den eingenommenen Barbituraten einen normalen Hustenreflex verhindert haben.

In dem 2002 im Strange Verlag erschienen Buch "Tötet den Rock'n"Roll" des Journalisten Alex Constantine wird aufgezeigt, dass Hendrix' Manager, Michael Jeffery (1973 tödlich verunglückt) - neutral ausgedrückt - "Verbindungen unterschiedlichster Art" hatte. Auch durch den plötzlichen Tod von Hendrix' Freundin, Monika Dannemann, 1996, wurden die Spekulationen um eine Ermordung Hendrix' dadurch wieder neu entfacht. Uli Jon Roth, ehemaliger Gitarrist der Scorpions, wird in Constantines Buch zitiert. Er berichtet von früheren Morddrohungen gegen Frau Dannemann und weist auf Ungereimtheiten auch in diesem Todesfall hin.

1979 wurde von Studenten der Campus-Zeitung der Santa Barbara University (USB) eine Freigabe der FBI-Akten über Jimi Hendrix beantragt. Diese FBI-Akten wurden bis zum heutigen Tag nicht vollständig freigegeben, da eine geheime Einstufung immer noch als rechtmäßig gilt.
Jimi Hendrix wurde im Greenwood Memorial Park, Renton, King County (Washington), USA bestattet.


Musik

Hendrix' Gitarrenspiel
Jimi Hendrix' Gitarrenspiel ist in einer ganzen Reihe von Punkten entweder bahnbrechend für die zukünftige Entwicklung des E-Gitarren-Spiels gewesen oder aber bis heute einzigartig geblieben:

• Sologitarre: Vor Hendrix waren Gitarrensoli in der Rockmusik meist kurze Zwischenspiele mit einer mehr oder minder vorgegebenen Melodie. Erst durch ihn wurden ausgedehnte Improvisationen, wie sie bis dahin nur im Jazz üblich waren, im Rock eingeführt. (Allerdings muss hier auch Eric Clapton mit seiner Band Cream als weiterer Mitinitiator genannt werden.)

Hendrix konnte hier seine für damalige Zeiten erstaunliche Fingerfertigkeit und Technik unter Beweis stellen. Indem er die Sologitarre derart in den Vordergrund brachte, veränderte sich in den Folgejahren der Status der Gitarristen in den Bands: sie wurden von bloßen Begleitmusikern zu eigenen Stars neben dem Sänger. In diesem Sinne hat Hendrix das Hervortreten der Gitarrenheroes in den Siebzigern (wie Ritchie Blackmore von Deep Purple, Jimmy Page von Led Zeppelin, Tommy Bolin oder Brian May von Queen) möglich gemacht und damit mittelbar die Rockmusik bis heute beeinflusst.

• Begleitgitarre: Wenn Hendrix auf der Gitarre seinen Gesang begleitet, so spielt er in aller Regel nicht einfach nur die zugehörigen Akkorde, sondern untermalt diese durch eine Reihe von Verzierungen. Da Hendrix auf diese Weise gleichzeitig den Job des klassischen Rhythmusgitarristen und des Leadgitarristen übernimmt, entsteht der Eindruck, als würden mehrere Gitarren gleichzeitig spielen, In einer schier unerschöpflichen Vielzahl von ständig neuen Licks und Fills, die Hendrix in seine Begleitung einbaut, zeigt sich seine außerordentliche Musikalität. Wirkt Hendrix Solospiel heute aufgrund der Tatsache, dass es in der Zwischenzeit sehr viel spektakulärere Gitarrensoli gegeben hat, etwas angestaubt, bleibt seine Begleittechnik unerreicht.

• Live-Performance: Auf der Bühne traktiert Hendrix seine Gitarre mit einer bis dahin ungekannten Wildheit. Seine anspruchsvollen Gitarrenparts scheinen ihn technisch so wenig zu fordern, dass er die Möglichkeit hat, dabei alle möglichen Kunststückchen auszuführen, so z.B. Spielen hinter dem Kopf, Spielen hinter dem Rücken oder Spielen mit den Zähnen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Hendrix mit seinem Instrument geradezu verwachsen ist. Hendrix' Live-Act ist besonders gut zu beobachten in dem Video "Live at Monterey". Höhepunkt ist hier das Verbrennen seiner Gitarre.

• Einsatz von Feedbacks: Den eigentlich unerwünschten Effekt des Feedbacks, bei dem sich eine Rückkopplung zwischen Gitarre und Verstärker zu einem schrillen Pfeifen aufschaukelt, setzt Hendrix als einer der ersten (neben Pete Townshend und den Beatles) bewusst als Gestaltungsmittel in seinen Songs ein. Dies gelingt ihm vielleicht am eindrucksvollsten bei seiner schon erwähnten Version von The Star-Spangled Banner. In diesen Zusammenhang gehören auch die musikalische Nutzbarmachung von verschiedenen anderen auf der Gitarre produzierbaren Geräuschen, wie z.B. das Kratzen auf dem Griffbrett. Außerdem ist sein Einsatz von Effektgeräten zur Verfremdung des Gitarrensignals hervorzuheben (siehe auch unten).

Equipment
Hendrix bevorzugte Stratocaster-Gitarren der Firma Fender (Rechtshänder-Modelle, die von ihm als Linkshänder einen speziellen Umgang mit den "falschherum" angeordneten Reglern und dem Vibratohebel verlangten). Daneben spielte er auch Gitarren der Firma Gibson, wie Flying Vs und SGs.

Als Verstärker kamen die meiste Zeit seiner Karriere 100-Watt-Marshall-Verstärker zum Einsatz. Hendrix war einer der ersten, der Marshalls benutzte. Er lernte Jim Marshall persönlich kennen und war vom Klang des Verstärkers begeistert. In jüngeren Jahren bevorzugte Hendrix Verstärker der Firma Fender.

An Effektgeräten hatte er lediglich damals handelsübliche Geräte wie das Vox Wah-Wah, das Dallas-Arbiter Fuzz Face und Univibes (Chorus und Vibrato) verschiedener Hersteller im Einsatz. Sein Techniker Roger Mayer, Erfinder des "Univibes", der damals in der Army arbeitete, entwickelte und verbesserte jedoch ständig die Geräte.

Diskographie
Eine vollständige Diskografie von Jimi Hendrix zu erstellen, ist wahrscheinlich unmöglich, da es Unmengen an mitgeschnittenen Jam-Sessions gibt, deren Authentizität nicht immer erwiesen ist. Außerdem gibt es verschiedene Aufnahmen von Hendrix als Begleitmusiker vor seiner Solokarriere. Das Folgende ist daher eher ein Überblick:

Langspielplatten mit Experience
Dies sind die Aufnahmen, die zu Lebzeiten von Jimi Hendrix Experience herauskamen.
Are You Experienced (1967) 
Das Debutalbum der Jimi Hendrix Experience enthält: 1 "Purple Haze", 2 "Manic Depression", 3 "Hey Joe", 4 "Love Or Confusion", 5 "May This Be Love", 6 "I Don't Live Today", 7 "The Wind Cries Mary", 8 "Fire", 9 "Third Stone From The Sun", 10 "Foxey Lady", 11 "Are You Experienced?", 12 "Stone Free", 13 "51st Anniversary", 14 "Highway Chile", 15 "Can You See Me", 16 "Remember", 17 "Red House". Die Reihenfolge der Lieder hängt vom Land der Veröffentlichung ab.
Axis Bold as Love (1967) 
Mit Little Wing und Castles made of Sand sind auf der Axis zwei bekannte und oft gecoverte Balladen. In Zusammenarbeit mit Hendrix' Studiotechniker Eddie Kramer und dem Bastler Roger Mayer entstanden psychedelische Gitarrensounds, die Hendrix' Ruf als experimentellen Studiomusiker begründeten.
Smash Hits (1968) 
Eine Zusammenstellung von zuvor veröffentlichten Singles.
Electric Ladyland (DoLP, 1968) 

Das Album gab es mit mehreren Coverdesigns: Die ursprüngliche amerikanische Version mit einem Konterfei von Jimi Hendrix und die europäische mit neunzehn nackten Mädchen (später von den Toten Hosen für das Album Reich und Sexy '93 aufgegriffen). Letztere war von Jimi Hendrix selbst nicht autorisiert worden. Das Album entstand auf ungezählten Sessions mit ebenso vielen Gastmusikern und wurde von Hendrix selbst produziert. All Along the Watchtower ist eine Cover-Version von Bob Dylan, den Hendrix sehr verehrte. Voodoo Chile und Voodoo Child samt dem bekannteren Slight Return sind ebenso auf dem Album wie Crosstown Traffic. Der Sound orientiert sich eher am Blues.

Mit der Band of Gypsys
Band of Gypsys (1970)
Dies ist das für Ed Chalpin aufgenommene Live-Album, das am Silvesterabend 1969 im Fillmore East aufgenommen wurde. Machine Gun ist der bekannteste Song, ansonsten ist das Material eher Hendrix-untypisch funky, dokumentiert aber seine stilistische Bandbreite. Hendrix spielt äußerst sauber Gitarre, was auf anderen Live-Aufnahmen nicht immer der Fall ist.

Postum veröffentlichte Langspielplatten
Unmittelbar nach Hendrix' Tod wurde das Material, an dem Hendrix im Electric Ladyland Studio gearbeitet hatte, von Eddie Kramer und Mitch Mitchell zuende produziert und veröffentlicht. Die Authentizität ist umstritten.
The Cry of Love (1971) 
Drifting und Angel sind zwei große Soul-Balladen, auch Freedom und In from the Storm dokumentieren einen Stilwandel.
Rainbow Bridge - Original Motion Picture Soundtrack (1971) 
Die weniger bekannte Studioversion des Star spangled Banner und Room Full of Mirrors demonstrieren noch einmal eindrücklich, wie weit die Fähigkeiten von Hendrix und Eddie Kramer beim Kreieren bis dato ungehörter Studioeffekte gediehen waren. Die wenigen Hardrocknummern auf dem Album sind komplexer, ansonsten dominiert das live aufgenommene Hear My Train A Comin mit einem Hendrix in bester Spiellaune.
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Posthum vervollständigte Aufnahmen
Dies sind Demos, die Jahre nach Hendrix' Tod unter der Regie von Nachlassverwalter Alan Douglas von Studiomusikern vervollständigt wurden. Das Ergebnis ist zweifelhaft.
Crash Landing (1975)
Midnight Lightning (1975)
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Mitschnitte von Konzerten usw.
Jimi Plays Monterey (1986)
Aufgenommen beim Monterey Pop Festival 1967
LA FORUM, 26th April 1969 (2004)
Live aufgenommen im LA FORUM Los Angeles mit der Jimi Hendrix Experience und live-Mitschnitt vom Love and Peace Festival auf der Insel Fehmarn vom 6. September 1970
Live at Winterland (1987)
Live Isle of Wight (1991)
Aufgenommen beim gleichnamigen Open Air Festival 1970.
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Sonstiges
• Experience (1972)
• Radio One (1989)
• The Ultimate Experience (1993)
• Blues (1994)
• Woodstock (1994)
• Jimi by Himself: The Home Recordings (1995)
• Voodoo Soup (1995)
• First Rays of the New Rising Sun (1997)
• South Saturn Delta (1997)
• Woodstock 2-CD (1997)
• BBC Sessions (1998)
• The Complete PPX Studio Recordings (2000)
• Morning Symphony Ideas (previously unreleased studio and home demo recordings)(2000)
• Hear My Music (collection of instrumental recordings) (2004)
• Live At The Isle Of Fehmarn, 6. Sept. 1970, Love & Peace Festival (Das letzte Konzert) (2005)


Literatur
• Murray, Charles Shaar: Purple Haze, Jimi Hendrix; Wien 2002, Hannibal Verlagsgruppe KOCH, ISBN 3-85445-060-5
• Noel Redding, Carol Appleby: Are You Experienced? The Inside Story of the Jimi Hendrix Experience. Picador, London 1990, ISBN 0-330-31923-X
• Shapiro, Harry; Glebbeek, Caesar: Jimi Hendrix - electric gypsy. [Aus dem Engl. von Ingeborg Schober]. Köln 1993, vgs verlagsgesellschaft, ISBN 3-8025-2243-5
• Trampert, Lothar: Elektrisch! Jimi Hendrix, Der Musiker hinter dem Mythos; München 1991, Piper Verlag, ISBN 3-492-18406-5
• Black, Johnny: Eyewitness Hendrix, The day-by-day life story. Told through eyewitness accounts by friends, family and fellow musicians; London 2004, Carlton Books, ISBN 1-84442-776-5
• Constantine, Alex: Tötet den Rock'n'Roll; 2002, Strange Verlag, 40699 Erkrath, ISBN 3-89064-813-4

Weblinks


Wikiquote: Jimi Hendrix – Zitate
• Literatur von und über Jimi Hendrix im Katalog der DDB
• Offizielle Website
• Jimi Hendrix Biographie - nur in Englisch und Schwedisch
• deutsche Jimi-Hendrix-Fanseite
• deutsches Jimi-Hendrix-Portal
• Jimi Hendrix´ Grab

Personendaten
NAME
Hendrix, James Marshall
ALTERNATIVNAMEN
Jimi Hendrix
KURZBESCHREIBUNG
afroamerikanischer Gitarrist, Sänger und Komponist
GEBURTSDATUM
27. November 1942
GEBURTSORT
Seattle, Washington (Bundesstaat)
STERBEDATUM
18. September 1970
STERBEORT
London, England


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Jimmi Hendrix aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.



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