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Genesis

Genesis war eine britische Rockband, die in den 1970er Jahren zu den einflussreichsten Gruppen des Progressive Rocks gehörte. Man zählt Genesis neben King Crimson, Emerson, Lake & Palmer und Yes zu den »Großen Vier« des Progressive Rock.

Nach dem Ausstieg Peter Gabriels und Steve Hacketts jedoch wandelte die Band unter Phil Collins als Frontmann ihren Stil in den späten 70ern zu Mainstream-Rock und wurde zu einer der erfolgreichsten Bands ihrer Zeit. Nachdem in den 1990er Jahren auch Collins die Band verließ, wurde Ray Wilson zum neuen Sänger. Nach einem einzigen, kommerziell erfolglosen Album und einer Tournee aber trat die Band nicht mehr in Erscheinung.

• 1 Bandgeschichte
• 2 Diskografie
• 2.1 Die 60er und 70er Jahre
• 2.2 Die 80er Jahre
• 2.3 Die 90er Jahre
• 2.4 2000 bis heute
• 3 Siehe auch
• 4 Weblinks


Bandgeschichte
Genesis wurde 1967 in England gegründet, indem sich die beiden Schulbands Anon und The Garden Wall an der Charterhouse School in Godalming (Surrey, England) zusammenschlossen. Den Namen Genesis (dt. Entstehung, Schöpfung) bekamen sie von ihrem ersten Produzenten Jonathan King, bei dessen Plattenfirma Jonjo Music die Gruppe im August 1967 ihren ersten Plattenvertrag unterschrieb.

Im Frühjahr 1968 erschienen unter dem Decca-Label die ersten beiden Singles von Genesis. Im Sommer 1968 wurden Songs für ein Album aufgenommen. Dieses erschien im März 1969 unter dem Titel From Genesis To Revelation, jedoch ohne explizite Nennung des Bandnamens, da zu der Zeit eine US-Band existierte, die bereits den Namen Genesis trug.

Der Name des Albums (dt. Von der Schöpfung zur Offenbarung) veranlasste die Plattenläden dazu, das Album irrtümlich der Kategorie religiöse Musik zuzuordnen. Dies führte dazu, dass das Album mit nur ca. 600 verkauften Exemplaren vollkommen unterging. Auch eine Singleauskopplung im Juni 1969 konnte die Verkaufszahlen nicht steigern.

Mit wechselnden Schlagzeugern bestand die Band seit ihrer Gründung 1967 bis zum Erscheinen ihres zweiten Albums Trespass aus Tony Banks (Keyboards, akustische Gitarre), Mike Rutherford (elektrische und akustische Gitarre, Bassgitarre, Basspedal, Cello), Peter Gabriel (Gesang, Querflöte, Oboe) und Anthony Phillips (elektrische und akustische Gitarre, Lead-Gitarre).

Phillips jedoch sah sich 1970 aus gesundheitlichen Gründen gezwungen, die Band zu verlassen. An seine Stelle trat Steve Hackett (elektrische und akustische Gitarre, Lead-Gitarre). Etwa zur gleichen Zeit, als Phillips ging, kam ein Schlagzeuger, der die Fluktuation beenden sollte.

Phil Collins bereicherte den opulenten Genesis-Sound mit seinem bisweilen jazzigen Stil. Hackett fügte Aggression einerseits und eine größere atmosphärische Bandbreite andererseits dazu. Das erste Album in der "klassischen" Besetzung war Nursery Cryme 1971, aber erst Foxtrot 1972 mit dem epischen Supper's Ready brachte der Band den künstlerischen und kommerziellen Durchbruch.

Ihre oft surrealistischen, dem Zeitgeist entsprechenden Texte und die exzentrische Bühnenshow Gabriels taten ihr übriges dazu. Die Verknüpfung von Musik und Optik in ihren Aufsehen erregenden Konzerten verhalf ihnen zu weltweiter Popularität. Selling England by the Pound 1973 zeigte die Band mit wesentlich diesseitigeren Texten, feiner nuancierterem Klang und noch größerer Filigranität und Virtuosität an den Instrumenten. Das Doppel-Album The Lamb lies down on Broadway 1974 und die anschließende Tour stellen nach Meinung vieler Fans den künstlerischen Höhepunkt der Schaffensperiode mit Peter Gabriel dar.

Nach dem Ausstieg von Sänger Peter Gabriel im Jahr 1975 und langer Suche nach einem Ersatz übernahm Schlagzeuger Phil Collins die Position des Lead-Sängers. Bei Liveauftritten übernahm zunächst der ehemalige Yes/King Crimson Schlagzeuger Bill Bruford den Posten von Collins, damit dieser sich auf das Singen konzentrieren konnte. Die unter der Vierer-Besetzung entstandenen letzten beiden Prog-Alben A Trick of the Tail 1976 und Wind & Wuthering 1977 trugen zum Image Genesis' als "Bombastrocker" bei. Besonders der extrem voluminöse Klang des legendären Moog Taurus Basspedal durch Mike Rutherford trug maßgeblich zum unverwechselbaren, kraftvollen Sound von Genesis bei.

Die zunehmende Popularität des Punk wird nicht selten als Gegenbewegung dazu angesehen. Hackett verließ 1977 die Band, um seine eigenen musikalischen Ideen besser umsetzen zu können, nachdem sein erstes Soloalbum (Voyage Of The Acolyte, 1975) respektablen Erfolg hatte, er sich in seiner künstlerischen Freiheit in der Band vor allem durch Tony Banks und einer zunehmenden Keyboard-Orientierung des Sound stark eingeschränkt sah.

Von 1978 bis 1996 bestand Genesis aus den Bandmitgliedern Banks, Rutherford und Collins. Für Live-Auftritte wurden die drei von den Musikern Daryl Stuermer (Elektrische Gitarre und Bassgitarre) und Chester Thompson (Schlagzeug) unterstützt. In dieser Zeit verlagerten sie ihren Stil vom Progressive Rock immer mehr in Richtung kommerzieller Popmusik und feierten damit sehr große Erfolge; sie verkauften bis jetzt ca. 150 Millionen Alben.

Ihr progressiver Sound blieb nur noch in marginalen Ansätzen vorhanden, vollständig ignoriert wurde er aber nie, sondern höchstens dem moderneren Sound der Achtziger angepasst. Nach dem Ausstieg von Phil Collins engagierten Tony Banks und Mike Rutherford den früheren Stiltskin-Sänger Ray Wilson für ihr bislang letztes Album Calling All Stations, das kommerziell nicht an die vorherigen Erfolge anknüpfen konnte. Die Band löste sich zwar nie offiziell auf, war jedoch seit der Europatour 1998 bis auf Archiv-Veröffentlichungen und diverse Soloprojekte nicht mehr aktiv. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen tauchen immer wieder Gerüchte einer Reunion in der Formation Banks/Collins/Gabriel/Rutherford auf, die sich bisher immer als falsch erwiesen. Im Sommer und Herbst 2005 gab es Interviews mit Collins und Gabriel die diese Hoffnung vieler Fans weiter nährten, im Dezember wurde eine Reunion für die nächsten 12 Monate aufgrund anderweitiger Verpflichtungen offiziell ausgeschlossen.


Diskografie

Die 60er und 70er Jahre
• 1969 - From Genesis To Revelation
• 1970 - Trespass
• 1971 - Nursery Cryme
• 1972 - Foxtrot
• 1973 - Genesis Live
• 1973 - Selling England by the Pound
• 1974 - The Lamb lies down on Broadway
• 1976 - A Trick of the Tail
• 1977 - Wind & Wuthering
• 1977 - Spot the Pigeon (EP)
• 1977 - Seconds Out
• 1978 - And Then There Were Three

Die 80er Jahre
• 1980 - Duke
• 1981 - Abacab
• 1982 - 3 x 3 (EP)
• 1982 - Three Sides Live
• 1983 - Genesis
• 1986 - Invisible Touch

Die 90er Jahre
• 1991 - We Can't Dance
• 1991 - Turn It On Again - Best Of ?81-?83
• 1992 - The Way We Walk, Volume One - The Shorts
• 1993 - The Way We Walk, Volume Two - The Longs
• 1997 - Calling All Stations
• 1998 - Archive I - 1967-1975
• 1999 - Turn It On Again - The Hits

2000 bis heute
• 2000 - Archive II - 1976-1992
• 2001 - The Way We Walk - Live In Concert (DVD)
• 2001 - The Genesis Songbook (DVD)
• 2003 - Live At Wembley Stadium (DVD)
• 2004 - The Platinum Collection
• 2004 - The Video Show (DVD)


Weblinks
• Offizielle Internetpräsenz
• Deutschsprachige Website mit Hintergrundinformationen und Neuigkeiten zur Band
• Virtuelles Genesis-Museum
• Bandgeschichte und Rezensionen auf den Babyblauen Seiten
• Weitere Links zum Thema „Genesis“ im Open Directory Project


Genesis
Bandmitglieder
Peter Gabriel | Phil Collins | Ray Wilson | Steve Hackett | Anthony Phillips | Tony Banks | Mike Rutherford | Chris Stewart | John Silver | John Mayhew
Studioalben
From Genesis To Revelation | Trespass | Nursery Cryme | Foxtrot | Selling England By The Pound | The Lamb Lies Down On Broadway | A Trick Of The Tail | Wind & Wuthering | And Then There Were Three | Duke | Abacab | Genesis | Invisible Touch | We Can't Dance | Calling All Stations
Live-Alben
Genesis Live | Seconds Out | Three Sides Live | The Way We Walk
Kompilationen und EPs
Spot The Pigeon | 3 x 3 | Archive I - 1967-1975 | Turn It On Again - The Hits | Archive II - 1976-1992 | The Platinum Collection
 


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel -Genesis- aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.




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