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Foo Fighters

Foo Fighters (engl.: Bezeichnung für unbekannte Flugobjekte im 2. Weltkrieg, siehe "Foo-Fighter") ist eine nach dem Selbstmord Kurt Cobains von Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl gegründete US-amerikanische Rock-Band.

• 1 Bedeutung
• 2 Geschichte
• 3 Die Videos
• 4 Diskografie
• 4.1 Studioalben
• 4.2 Livealben & Compilations
• 4.3 DVDs
• 4.4 Singles & EPs
• 5 Weblinks


Bedeutung
Nach dem Suizid Kurt Cobains war dem Solodebüt des Nirvana-Schlagzeugers Dave Grohl 1995 gehörige Aufmerksamkeit garantiert. Der frühe Sound seines Projekts war zu der Zeit noch sehr roh und erinnerte stark an den typischen Grungesound der Seattleära. Im weiteren Verlauf ihrer Karriere und mit Bildung einer festen Bandbesetzung gewann der Sound der Band zunehmend Abstand und entwickelte sich in Richtung Post-Punk mit Einflüssen aus Stoner Rock.

Geschichte
Bereits während der Zeit bei Nirvana schrieb Dave Grohl zahlreiche eigene Songs. Bis auf "Marigold" (1993, B-Seite von Heart-Shaped Box) fand jedoch keine Komposition des Musikers den Weg ins Repertoire der Grunge-Band. Nach dem Suizid des Frontmanns Kurt Cobain und der daraus folgenden Auflösung der Band nahm Grohl ein Demo-Tape auf, für welches er alle Instrumente mit Ausnahme des Gitarrenparts eines Liedes (X-Static, mit Greg Dulli von den Afghan Whigs) komplett selbst einspielte. 1995 wurde das Demo selbstbetitelt als Foo Fighters-Album veröffentlicht.

Grohls Solodebüt sowie die Singles This Is A Call, I'll Stick Around und Big Me stiegen alle auf Anhieb in die US-Charts ein. Um mit dem Album Promotion machen und auf Tournee gehen zu können, stellte Grohl noch im gleichen Jahr eine Band zusammen, die zunächst aus dem ehemaligen Nirvana-Tour- und The Germs-Gitarristen Pat Smear sowie der Sunny Day Real Estate-Rhythmussektion, Bassist Nate Mendel und Schlagzeuger William Goldsmith, bestand.

Diese waren auch an den Aufnahmen zum zweiten Album beteiligt. Während der Aufnahmen kam es jedoch zu einem Streit zwischen Grohl und Goldsmith, der letztendlich zu dessen Rausschmiss führte. Nach der Veröffentlichung von The Colour And The Shape im Mai 1997, wurde Taylor Hawkins als neuer Schlagzeuger engagiert, der vorher für Alanis Morissette tätig gewesen war. Auf dem Album selbst spielte Grohl beinahe alle Schlagzeugparts selbst ein; einzig in zwei Stücken ist noch Goldsmith zu hören. Auch Pat Smear stieg aus der Band aus. Er wurde zunächst durch Franz Stahl (Ex-Scream-Mitglied) und schließlich durch Chris Shiflett von No Use For A Name ersetzt. 1999 erschien das dritte Album There Is Nothing Left To Lose, das Hit-Singles wie Learn To Fly und Breakout enthielt und bei den Grammys als bestes Rock-Album ausgezeichnet wurde.

2000 arbeitete Grohl hauptsächlich an seinem eigenen Heavy Metal-Projekt namens Probot und tourte als Drummer mit den Queens of the Stone Age. Zeitgleich begab sich Taylor Hawkins wegen zunehmender Drogen-Probleme in eine mehrmonatige Behandlung. 2001 begannen die Aufnahmen zu One by One, dem vierten Album. Es wurde 2002 veröffentlicht. Als Gast ist unter anderem der Queen-Gitarrist Brian May zu hören.

Im US-Wahlkampf 2004 unterstützte die Band den demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry mit mehreren Live-Auftritten. Sie taten dies als Reaktion darauf, dass George W. Bush ihren Song Times Like These für seine Kundgebungen benutzte. Im Frühjahr 2005 erschien In Your Honor, ein Doppelalbum, das neben Songs im klassischen Foo Fighters-Stil zehn Akustik-Stücke enthält.


Die Videos
Eine besondere Bedeutung in der Geschichte der Foo Fighters hatten von Anfang an die Videos zu den Singles. So bürgerte sich auf Grund des Videos zu Big Me (1996) - einer Parodie der berühmten Mentos-Werbung - die Sitte ein, Dave Grohl auf Konzerten mit eben diesen Süßigkeiten zu bewerfen (was heute auf Bitte des Sängers aber praktisch niemand mehr macht).

Zu ihrem zweiten Album gab es unter anderem ein Video, in dem die Band in einem brennenden Haus spielt aus dem ein Passant verschiedene Personen, Tiere und Gegenstände rettet (My Hero) sowie das wohl berühmteste ihrer Werke, das unter der Regie von Michel Gondry produzierte Everlong, das auf faszinierende Weise eine Geschichte in verschiedenen Traumrealitäten erzählt.

Im Video zu ihrer Hitsingle Learn To Fly (1999) spielt jedes Bandmitglied verschiedene Personen an Bord eines Flugzeugs, dessen Crew ebenso wie fast alle Passagiere versehentlich vom Reinigungspersonal (gespielt von Jack Black und Kyle Gass von Tenacious D) unter Drogen gesetzt wurde. 2001 wurde dieses Werk mit einem Grammy ausgezeichnet. In Next Year (2000) sind die Foo Fighters bei der Eroberung des Mondes zu sehen.

Das Video zu Low zeigt Grohl und erneut Jack Black als Special Interests-auslebende Rednecks. Es stellt eine Parodie des Sexvideos von Paris Hilton dar und wurde von den meisten Musiksendern gebannt.

Zur ersten Single von In Your Honor, Best Of You, wurde unter der Regie von Mark Pellington ein Performancevideo mit einer Collage aus verschieden TV-Bildern (hauptsächlich aus Naturfilmen) vermischt. Das Resultat stellt eine Reminiszenz zum bekanntesten Werk des Regisseurs, Jeremy von Pearl Jam, dar.

Diskografie


Studioalben
• Foo Fighters (1995)
• The Colour And The Shape (1997)
• There Is Nothing Left To Lose (1999)
• One By One (2002)
• In Your Honor (2005)


Livealben & Compilations
• Brain Damage (Live Bootleg) (2001)


DVDs
• Everywhere But Home (2003)
• Stage Actors (Bootleg) (2004)


Singles & EPs
• This Is A Call (1995)
• I'll Stick Around (1995)
• For All The Cows (1995)
• Big Me (1996)
• Monkey Wrench (1997)
• Everlong (1997)
• My Hero (1998)
• Walking After You (1998)
• Learn To Fly' (1999)
• Stacked Actors (2000)
• Generator (2000)
• Breakout (2000)
• Next Year (2001)
• The One (2002)
• All My Life (2002)
• Times Like These (2003)
• Low (2003)
• Best Of You (2005)
• DOA (2005)
• Resolve (2005)

Weblinks
• Offizielle Seite
• Deutsche Fanseite mit aktuellem Forum.
• bei laut.de
• Aktuelle News gesammelt bei bandnews.org

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel FooFighters aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.




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