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Deep Purple

Deep Purple (engl.: tiefes Purpur; im Slang zwar ein Synonym für LSD aber für die Namensgebung der Band standen nicht Drogen, sondern das Lieblingslied von Ritchie Blackmores Großmutter Pate), wurden im April 1968 gegründet und gehören zu den ersten und bekanntesten Hard Rock-Bands. Bekannte Songs sind Black Night, Smoke on the Water, Woman from Tokyo, Child In Time und Highway Star. Musikalische Eigenschaften von Deep Purple sind typischer Hard Rock mit markanten Gitarrenriffs, in Verbindung mit virtuosen Soli.

• 1 Bandgeschichte
• 1.1 Mk I
• 1.2 Mk II
• 1.3 Mk III
• 1.4 Mk IV
• 1.5 Zwischenzeit
• 1.6 Mk II (2)
• 1.7 Mk V
• 1.8 Mk II (3) bis heute
• 2 Mitgliedergeschichte
• 3 Offizielle Diskografie
• 4 Weblinks



Bandgeschichte
Die Besetzung der Band hat sich im Laufe der Jahre sehr oft verändert, so dass man mit dem Begriff „Mark“ (Mk) die geläufige Abkürzung für die Nummerierung der unterschiedlichen Besetzungen der Band eingesetzt hat.


Mk I
Deep Purple entstand aus der Band Roundabout, die in der Besetzung Ritchie Blackmore (E-Gitarre), Jon Lord (Hammond-Orgel, Keyboard), Chris Curtis (Gesang), Dave Curtis (Bass) und Bobby Woodman (Schlagzeug) im Februar 1968 gegründet wurde.

Schon im Folgemonat verließen Chris Curtis, Dave Curtis und Bobby Woodman die Band. Sie wurden durch Rod Evans (Gesang), Nick Simper (Bass) und Ian Paice (Schlagzeug) ersetzt. Nach einer kurzen Tour durch Skandinavien wurde der Bandname dann in Deep Purple geändert. In dieser Besetzung spielten Deep Purple drei Alben ein und hatten mit der Coverversion von Hush (im Original von Joe South) einen Erfolg in den USA (Platz 4 der US-Single Charts), wo sie anschließend auch einige Tourneen absolvierten.

Der „Kern“ der Band um Blackmore, Lord und Paice hatte aber hauptsächlich den britischen Markt im Visier, und so wurden Evans und Simper Ende 1969 durch den Sänger Ian Gillan, der 1970 auf der Studiofassung der Rockoper Jesus Christ Superstar von Andrew Lloyd Webber die Rolle des Messias spielte, und den Bassisten Roger Glover ersetzt. Ian Gillan und Roger Glover spielten zuvor schon mehrere Jahre lang in der Band Episode Six zusammen. Deren Schlagzeuger Mick Underwood wirkte später in der Ian Gillan Band mit und gründete 1969 mit John Gustafson und Peter Robinson die Deep Purple musikalisch verwandte Band Quatermass. Die unter den Fans als klassisch geltende MkII-Besetzung war geboren.


Mk II
Jetzt sollte Jon Lord seinen großen Moment haben – der klassisch ausgebildete Musiker hatte ein Werk für Band und Orchester geschrieben, welches nun mit großem Pomp in der Royal Albert Hall gemeinsam mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Malcolm Arnold aufgeführt wurde.

Damals entsprach dieser Versuch, die klassische und die Rockmusik zusammenzubringen, durchaus dem Zeitgeist und wurde sowohl vom Publikum als auch von Teilen der Kritiker wohlwollend aufgenommen. Trotzdem schlug die Band als nächstes einen neuen Stil ein.

Das 1970 veröffentlichte Album In Rock kann als ein Wendepunkt in der Geschichte der Band gesehen werden und gilt bis heute als Klassiker der Rockgeschichte. Von nun an dominierte Blackmore mit seinen Hard-Rock-Visionen gegen den klassisch orientierten Lord - wobei gerade aus der Spannung zwischen diesen beiden die immense Live-Energie und Spielfreude der Band erwuchs, die deutlich auf Livealben aus dieser Zeit, wie zum Beispiel Made in Japan, zu hören ist. Während Lord seine Ambitionen nun auch außerhalb der Band mit anderen Musikern vollzog, produzierte die Band unter Blackmores Ägide weitere, heute als Klassiker geltende, Hard-Rock-Alben (Fireball und Machine Head) und rieb sich während langer Tourneen auf. Zu den Aufnahmen von Who Do We Think We Are im Jahr 1973 gingen die Bandmitglieder getrennt ins Studio. Zuerst hieß es, man wolle die Band komplett auflösen, später wurden nur Gillan und Glover getauscht. Im Nachhinein waren Lord und Paice der Meinung, man hätte eigentlich Blackmore hinauswerfen sollen, da er im Zentrum vieler Streitigkeiten stand.


Mk III
Als neuen Sänger verpflichtete die Band den damals unbekannten David Coverdale, die Bassgitarre übernahm Glenn Hughes vormals bei der Band Trapeze, der Coverdale auch im Gesang, vor allem im hohen Bereich, unterstützte. Die folgenden Aufnahmen Burn und Stormbringer folgten im Stil ihren Vorgängern. Es folgten die üblichen Tourneen, um die Platten zu promoten. Vor allem zu nennen ist ihr Auftritt beim California Jamming im April 1974, dem größten Deep-Purple-Konzert mit 200 000 verkauften Karten, der das Rock-Festival abschloss. Außerdem zu Gast waren unter anderem Emerson, Lake and Palmer und Black Sabbath. 1975 warf dann Blackmore das Handtuch und verließ nach einigen Querelen die Band, um Rainbow zu gründen.


Mk IV
Die verbleibenden Musiker wählten als neuen Gitarristen den US-amerikanischen Fusion-Rock Gitarristen Tommy Bolin aus. Dieser brachte noch einmal frischen Wind in die erstarrten Strukturen der „Institution“ Deep Purple, kam damit allerdings bei den Fans nicht so gut an. Das Album Come Taste The Band wurde, gemessen an den Verkaufszahlen der vorherigen Alben, ein kommerzieller Flop, und das Live-Album Last Concert In Japan ist sicher ein Tiefpunkt in der gesamten Bandgeschichte. Aufgrund des fehlenden Erfolgs und des schwindenden Zusammengehörigkeitsgefühls löste sich die Band im Frühjahr 1976 auf und die Künstler widmeten sich Soloprojekten. Im Dezember des selben Jahres starb Tommy Bolin an einer Überdosis Heroin.


Zwischenzeit
Alle ehemaligen Mitglieder waren in diversen anderen Bands aktiv. Blackmore gründete Rainbow, zu denen 1978 auch Glover stieß, Coverdale gründete Whitesnake, wo sich 1978 auch Lord einfand, um wenig später noch Paice nachzuholen, während sich Gillan mit seinem etwas schrulligen, gleichnamigen Soloprojekt verdingte, um 1983 bei Black Sabbath einzusteigen.


Mk II (2)
Im Jahr 1984 unternahm der britische Plattenkonzern EMI erhebliche finanzielle Anstrengungen, um Deep Purple in der Mk II-Besetzung wieder ins Leben zu rufen. Da sich Rainbow totgelaufen hatte, Lord und Paice mit der Ausrichtung auf den US-amerikanischen Geschmack von Whitesnake nicht mehr zurechtkamen und Gillan bei Black Sabbath den Hut nehmen musste, nahmen sie das angebotene Geld bereitwillig an und rauften sich zu Perfect Strangers zusammen. Das Album verkaufte sich gut, die Tour war gut besucht, und so folgte noch das Album The House Of Blue Light, wofür die Band allerdings von der Kritik zerrissen wurde. Gillan räumte daraufhin Schwächen im Songmaterial ein, und wurde aufgrund dieser „Majestätsbeleidigung“ von Blackmore aus der Band geworfen.


Mk V
Der vakante Sängerposten wurde nach einigem Hin und Her mit dem ehemaligen Rainbow- und Yngwie Malmsteen-Sänger Joe Lynn Turner besetzt. Es entstand ein Album, das auch sehr nach spätem Rainbow klang (Slaves and Masters), womit Fans und auch Musiker nicht einverstanden waren, so dass Turner die Band wieder verlassen musste.


Mk II (3) bis heute
Gillan wurde dazu bewogen, das Kriegsbeil mit Blackmore zu begraben, und 1992 spielte man The Battle Rages On ein. Alle Probleme waren anscheinend nicht ausgeräumt, und während der Tour zum Album verließ Blackmore die Band.
Für die Dauer der Tour wurde Joe Satriani verpflichtet, der allerdings wegen seines Plattenvertrages nicht bei der Band bleiben konnte.

So kam Steve Morse (vorher u. a. bei Kansas) zum Zug. In dieser Besetzung spielten Deep Purple Purpendicular und Abandon ein. Morse brachte frischen Wind und neue Ideen in die Band ein. Dies äusserte sich nicht zuletzt auch bei den Liveauftritten: Zahlreiche weniger berühmte Songs aus den 70ern, die auf Grund von Blackmores Weigerung niemals zuvor oder nur in ganz seltenen Ausnahmefällen live gespielt wurden, fanden plötzlich ihren Weg ins Live-Set.

Im März 2002 verließ Jon Lord freiwillig – ein Novum in der Geschichte der Band – Deep Purple und wurde durch den Keyboarder Don Airey ersetzt, der auch schon einmal bei Rainbow gespielt hatte. In diesem Line-Up wurde 2003 das Album Bananas veröffentlicht. Deep Purple trat im Rahmen der weltweiten Live 8-Benefizkonzerte am 2. Juli 2005 in Barrie auf. Im Oktober 2005 erschien Rapture of the Deep, es folgt eine Welttournee Anfang 2006. (In Deutschland zusammen mit Alice Cooper)



Offizielle Diskografie
Gelistet sind die wichtigsten Veröffentlichungen. Die Jahresangabe bezeichnet das Jahr der Entstehung der Aufnahmen, nicht den Zeitpunkt der Veröffentlichung.
• 1968 – Shades Of Deep Purple
• 1968 – Book Of Taliesyn
• 1969 – Deep Purple
• 1969 – Concerto For Group And Orchestra
• 1970 – In Rock
• 1970 – Scandinavian Nights (live)
• 1971 – Fireball
• 1972 – Machine Head
• 1972 – Made in Japan (live)
• 1973 – Who Do We Think We Are
• 1974 – Burn
• 1974 – Stormbringer
• 1975 – Come Taste The Band
• 1975 – Live In Paris 1975 (live)
• 1976 – Made In Europe (live)
• 1984 – Perfect Strangers
• 1987 – The House Of Blue Light
• 1988 – Nobody's Perfect (live)
• 1990 – Slaves & Masters
• 1993 – The Battle Rages On
• 1994 – Come Hell Or High Water (live)
• 1996 – Purpendicular
• 1997 – Live At The Olympia '96 (live)
• 1998 – Abandon
• 1999 – Live At The Royal Albert Hall (live)
• 1999 – Total Abandon Australia '99 (live)
• 2000 – Live At The Rotterdam Ahoy (live)
• 2003 – Bananas
• 2005 – Rapture Of The Deep

[Bearbeiten]

Weblinks
• Offizielle Webpräsenz (englisch)
• Deep Purple News - live aus dem Netz
• Deep Purple Fan-Homepage
• Deutsche Deep Purple Fan-Homepage/Forum
• Deep Purple Tour Page
• Deep Purple - Alles lauter als alles andere
• Umfangreiche Biographie von Deep Purple und sehr viele Liedtexte
Von ""


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel DeepPurple aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.




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