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Country Rock
Unter Country-Rock versteht man eine Verschmelzung von Country- und Rockmusik. Diese kommerziell nicht allzu erfolgreiche, musikhistorisch aber bedeutende Stilrichtung entstand Ende der sechziger Jahre in Kalifornien
1 Vorgeschichte
2 Entwicklung
3 Die nächste Generation
4 Die wichtigsten Interpreten
Vorgeschichte
Mit Aufkommen des Rock'n'Roll und des Nashville Sounds in den fünfziger Jahren hatte sich zwischen der Rock- und der Country-Szene eine nahezu unüberbrückbare Kluft herausgebildet. Die Rock-Musiker und ihr Publikum sahen die Hillbillies als reaktionäre, bigotte Hinterwäldler an, während die Country-Gemeinde nur mit Abscheu auf die ungepflegten, drogensüchtigen Rockmusiker reagierte. Vermittlungsversuche gab es nicht. Die Differenzen wurden in den frühen sechziger Jahren mit Aufkommen elektronischer Varianten der Rockmusik und britischen Einflüssen sogar noch stärker.
In Nordamerika entstand Mitte der sechziger Jahre zu den psychedelisch-elektronischen Klängen eine starke Gegenbewegung, die sich an traditioneller Folk-Musik orientierte. (führende Britische Gruppen wie die Rolling Stones, Cream oder die The Animals setzten dagegen auf den Blues). Wichtigste Protagonisten des "Elektro-Folks" waren Bob Dylan und die Byrds.
Entwicklung
1966 wurde Bob Dylan von seinem Manager Bob Johnston überredet, sein nächstes Album Blonde on Blonde in Nashville, der Hochburg der Country-Musik, zu produzieren. Dylan war von der Qualität der dortigen Musiker so beeindruckt, dass er im Anschluss daran an gleicher Stelle ein Album mit reiner Country-Musik, John Wesley Harding, einspielte. Die Byrds aus Los Angeles gehörten zu den ersten, die die neuen Impulse aufgriffen. Unter musikalischer Führung von Gram Parsons und Chris Hillman wurde 1968 in Nashville Sweetheart Of The Rodeo produziert, das als erstes Country-Rock-Album der Musikgeschichte gilt (es gab Vorläufer wie Safe At Home der International Submarine Band, die aber weitestgehend unbeachtet blieben).
Nachdem die Trendsetter die neue Richtung vorgegeben hatten, experimentierten zahlreiche weitere Bands und Musiker mit Elementen der Country-Musik. Das Spektrum reichte dabei von den Teeniboppern Monkees (um den späteren Country-Musiker Mike Nesmith) über Buffalo Springfield bis hin zu den nonkonformistischen Rolling Stones (Songbeispiele: Wild Horses oder Country Honk). Einige Gruppen wie die Flying Burrito Brothers spielten ausschließlich Country-Rock. Die Schallplattenumsätze waren keineswegs überzeugend, das Publikum stand der neuen Stilrichtung etwas ratlos gegenüber. Die Bedeutung des Country-Rocks der späten sechziger Jahre lag vor allem darin, die beiden Lager einander näherzubringen. Letztendlich profitierten beide Genres von der Entwicklung des Country-Rocks.
Die nächste Generation
Nach dem Dylan, die Byrds und andere das neue Terrain erschlossen hatten, entstanden in den siebziger Jahren Gruppen, die eine Mischung aus Country- und Rockmusik spielten. Am erfolgreichsten waren eindeutig die Eagles, die einen besonders eingängigen Sound boten. In den Südstaaten der USA entwickelte sich gleichzeitig ein härtere Variante, der sogenannte Southern-Rock. Bekannteste Vertreter waren Lynyrd Skynyrd und The Allman Brothers Band.
Die wichtigsten Interpreten
Country Rock:
The Byrds
Buffalo Springfield
Cliff Barnes & the Fear of Winning
Bob Dylan (in Teilen seines Schaffens)
The Band
The Eagles
Flying Burrito Brothers
International Submarine Band
Michael Nesmith
Gram Parsons
Poco
Nitty Gritty Dirt Band
New Riders Of The Purple Sage
Ozark Mountain Daredevils
Amazing Rhythm Aces
Southern Rock::
Lynyrd Skynyrd
Marshall Tucker Band
The Allman Brothers Band
Charlie Daniels Band
ZZ Top
Molly Hatchet
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Country Rock aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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