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Cat Stevens

Stephen Demetri Georgiou (* 21. Juli 1948 in London) wurde als britischer Sänger und Songwriter (Singer-Songwriter) unter dem Künstlernamen Cat Stevens bekannt. Seit seinem Übertritt zur Religion des Islam im Jahr 1977 nennt er sich Yusuf Islam.

Der Sänger und Musiker beherrschte viele Musikinstrumente. Neben Gitarre spielte er auch Klavier und Schlagzeug. Sein Musikstil während seiner Schaffensphase als "Cat Stevens" kann am ehesten dem Folkrock oder Softrock zugerechnet werden. Zu seinen bekanntesten Liedern aus dieser Zeit zählen Matthew and Son (1967), Lady D'Arbanville (1970), Wild World (1970), Moonshadow (1971), Father and Son (1971) und das Remake des englischen Kirchenliedes Morning Has Broken von Eleanor Farjeon (1971).

• 1 Leben
• 2 Diskographie
• 2.1 Singles
• 2.2 Matthew & Son, 1966
• 2.3 New Masters, 1967
• 2.4 Mona Bone Jakon, 1970
• 2.5 Tea For The Tillerman, 1970
• 2.6 Teaser And The Firecat, 1971
• 2.7 Catch Bull At Four, 1972
• 2.8 Foreigner, 1973
• 2.9 Buddha And The Chocolate Box, 1974
• 2.10 Saturnight, 1974
• 2.11 Numbers, 1975
• 2.12 Majikat Earth Tour 1976, erschienen 2004 (als DVD-Video) und 2005 als Musik-CD
• 2.13 Izitso, 1977
• 2.14 Back To Earth, 1978
• 2.15 Als Yusuf Islam
• 2.16 Kompilationen
• 2.16.1 Greatest Hits, 1975
• 2.16.2 Footsteps In The Dark, 1984
• 2.16.3 On The Road To Find Out (2001)
• 2.16.4 DVD "Majikat" (Tournee 1976), erschienen 2004
• 3 Weblinks


Leben
Der Musiker ist Sohn eines Griechen aus Zypern und einer Schwedin. Er wuchs in London auf, wo sein Vater das Restaurant "Moulin Rouge" im Westend besaß. Er schrieb seine ersten Lieder in den späten 1960er Jahren und trat unter dem Künstlernamen "Cat Stevens" mit mittelmäßigem Erfolg in Tourneen auf. 1968, in seinem 20. Lebensjahr, erkrankte er an TBC und musste längere Zeit ins Krankenhaus. Nach einem erfolgreichen Comeback beim Plattenlabel Island Records in den frühen 1970er Jahren wurde er als Cat Stevens zum weltbekannten Musikstar und verkaufte allein zwischen 1967 und 1977 40 Millionen LPs.

1971 schrieb Cat Stevens die Filmmusik für den Film Harold and Maude.
1975 wäre er beinahe vor Malibu ertrunken und bezeichnete es als Gottesfügung, dass ihn eine Welle wieder Richtung Land trug. Am 30. Dezember 1977 verabschiedete er sich von seinem Künstlernamen Cat Stevens. Er bekam zuvor von seinem Bruder - David Gordon - einen Koran geschenkt, der sein Leben (sehr zum Bedauern seiner Fans) völlig veränderte. Nachdem er im Dezember 1977 zum Islam konvertierte, änderte er seinen Namen in Yusuf Islam und hörte auf, Musik zu machen. Aus vertraglichen Gründen bei Island / A&M records veröffentlichte er noch im Jahre 1978 ein Album als Cat Stevens, obwohl er sich da bereits Yusuf Islam nannte. Seinen letzten Auftritt als Popstar hatte er im Dezember 1979 bei dem "Year of the Child"-Benefiz-Konzert.

Vor dieser radikalen Veränderung seines Lebens war ihm seine Musik das Wichtigste gewesen. Den dazugehörigen Ruhm und Rummel um seine Person hatte er nach eigener Aussage dagegen stets abgelehnt ("I never wanted to be a star..."). Seine einfühlsamen und poetischen Texte sind geprägt von der Suche nach einem Ideal, das er im Christentum offenbar nicht fand.

Als Yusuf Islam wurde er Vater von 5 Kindern und lebt bis heute in London. 17 Jahre lang schrieb er keine Lieder mehr und trat auch nicht mehr als Sänger auf. Erst 1995 begann er wieder in kleinem Umfang eigene Musik zu veröffentlichen, die sich als islamische Musik (ohne Gitarrenbegleitung, nur Gesang mit Perkussionsinstrumenten) jedoch deutlich von seiner Musik als Cat Stevens unterscheidet.

Im Jahre 2003 nahm er erstmalig "Peace Train" für eine Sammel-CD neu auf und trat im 46664-Konzert von Nelson Mandela mit Peter Gabriel auf. Das war das erste Mal seit 25 Jahren, dass er wieder englische Musik spielte und aufzeichnete. Im Mai 2005 trat er zu Gunsten einer Benefiz-Veranstaltung gegen Landminen im Duett mit Paul McCartney in Neuss auf. Zusammen mit Paul sang er in einem bisher einmaligen Duett "Let it be".

Yusuf Islam engagiert sich in Hilfsprojekten unter dem Dach der Vereinten Nationen im Kosovo, im Irak, aber auch in seiner Heimatstadt London. So gründete er zum Beispiel 1983 in London die Grundschule Islamia, die 1988 als erste muslimische Schule in Großbritannien von der Regierung unterstützt wurde. Er wurde 2003 mit dem World Social Award ausgezeichnet.

Im September 2004 wurde ihm die Einreise in die USA wegen Sicherheitsbedenken verweigert. Er stand auf einer Liste von Terrorverdächtigen. Die US-Behörden leiteten einen Flug von London nach Washington, D.C. um und verhörten Yusuf Islam nach der Landung, um ihn dann umgehend des Landes zu verweisen.

In einem Interview mit Larry King von CNN sagte Islam, seiner Meinung nach beruhe die Einreiseverweigerung auf einem Irrtum. Der FBI-Beamte der ihn verhörte, habe den Namen "Yusuf" falsch buchstabiert, weshalb er davon ausgehe, dass der eigentliche Terrorverdächtige ein Namensvetter, mit anders geschriebenem Vornamen, sei und die amerikanischen Behörden diesen Irrtum nun nicht zugeben wollen.

Yusuf Islam ist ein Gegner des Terrors und verurteilte die Anschläge des 11. September. Allerdings soll er 1989 den Mordaufruf gegen den Schriftsteller Salman Rushdie, den der iranische Staatschef Ruhollah Khomeini ausgesprochen hatte, unterstützt haben. Später bestritt er dies und sagte, dass ihm von einem englischen Journalisten eine sehr böse Falle gestellt wurde. Er gab zu, eine Briefaktion gegen Rushdies Buch Die satanischen Verse mitgetragen zu haben, den Mordaufruf habe er allerdings nie befürwortetet.


Diskographie
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Singles
• Jan. 1967 - Matthew and Son / I love my Dog A bad Night / The laughing Apple
• März 1967 - I'm Gonna Get Me A Gun
• Juli 1967 - A Bad Night
• Dez. 1967 - Kitty
• Feb. 1968 - Lovely City (When Do You Laugh?)
• Okt. 1968 - Here comes my Wife / It´s a Super (dupa) Life / I´m gonna get me a Gun / School is out
• Juni 1969 - Where are you / The View from the Top / Lady D´Arbanville / Time-Fill my Eyes
• Juni 1970 - Lady D´Arbanville / Time-Fill my Eyes Rubylove / Longer Boats
• Feb. 1971 - Wild World / Sad Lisa Sad Lisa / Wild World
• Juni 1971 - Moonshadow / Father and Son / Tuesday´s Dead / Miles from Nowhere
• Sept. 1971 - Tuesday's Dead
• Sept. 1971 - Peace Train / Where do the Children... Morning has Broken / Glad I´m Alive
• Dez. 1971 - Morning Has Broken
• Nov. 1972 - Can't Keep It In
• Nov. 1972 - Sitting / Crab Dance Can´t keep it in / Crab Dance
• Juni 1973 - The Hurt / Silent Sunlight Oh very young / 100 I Dream
• März 1974 - Oh Very Young / 100 I Dream
• Juli 1974 - Another Saturday Night
• Nov. 1974 - Ready
• Juli 1975 - Two Fine People / A Bad Penny
• Jan. 1976 - Banapple Gas / Ghost Town Banapple Gas / Ghost Town
• März 1976 - Land O' Freelove And Goodbye
• Juni 1977 - (Remember The Days Of The) Old Schoolyard
• Nov. 1977 - Was Dog A Doughnut
• Jan. 1979 - Bad Brakes
• Feb. 1979 - Last Love Song
• Feb. 1979 - Randy´
• To be a Star / How can I tell you ? / Child for a Day / Kypros bzw. The Doves New York Times / Nascimento
• Rubylove / Longer Boats
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Matthew & Son, 1966
1. I Love My Dog
2. Here Comes My Baby
3. Bring Another Bottle Baby
4. Portobello Road
5. I've Found A Love
6. I See A Road
7. Baby Get SYour Headcrewed On
8. Granny
9. When I Speak To The Flowers
10. The Tramp
11. Come On And Dance
12. Hummingbird
13. Lady
14. School Is Out
15. I'm Gonna Get Me A Gun
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New Masters, 1967
1. Kitty
2. I'm So Sleepy
3. Northern Wind
4. The Laughing Apple
5. Smash Your Heart
6. Moonstone
7. The First Cut Is The Deepest
8. I'm Gonna Be King
9. Ceylon City
10. Blackness Of The Night
11. Come On Baby (Shift That Log)
12. I Love Them All
13. Image Of Hell
14. Lovely City (When Do You Laugh)
15. The View From The Top
16. Here Comes My Wife
17. It's A Super (Dupa) Life
18. Where Are You
19. A Bad Night
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Mona Bone Jakon, 1970
1. Lady D'Arbanville
2. Maybe You're Right
3. Pop Star
4. I Think I See The Light
5. Trouble
6. Mona Bone Jakon
7. I Wish, I Wish
8. Katmandu
9. Time
10. Fill My Eyes
11. Lilywhite
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Tea For The Tillerman, 1970
1. Where Do The Children Play
2. Hard-Headed Woman
3. Wild World
4. Sad Lisa
5. Miles From Nowhere
6. But I Might Die Tonight
7. Longer Boats
8. Into White
9. On The Road To Find out
10. Father And Son
11. Tea For The Tillerman
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Teaser And The Firecat, 1971
1. The Wind
2. Rubylove
3. If I Laugh
4. Changes IV
5. How Can I Tell You
6. Tuesday's Dead
7. Morning Has Broken
8. Bitterblue
9. Moonshadow
10. Peace Train
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Catch Bull At Four, 1972
1. Sitting
2. The Boy With The Moon And Star On His Head
3. Angelsea
4. Silent Sunlight
5. Can't Keep It In
6. 18th Avenue (Kansas City Nightmare)
7. Freezing Steel
8. O Caritas
9. Sweet Scarlet
10. Ruins
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Foreigner, 1973
1. The Foreigner Suite
2. The Hurt
3. How Many Times
4. Later
5. 100 I Dream
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Buddha And The Chocolate Box, 1974
1. Music
2. Oh Very Young
3. Sun C/79
4. Ghost Town
5. Jesus
6. Ready
7. King Of Trees
8. A Bad Penny
9. Home In The Sky

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Saturnight, 1974
(live in Japan) diese Platte erschien zuerst nur in Japan, war dann aber später auch auf dem europäischen Markt zu erwerben.
1. Wild World
2. Oh very young
3. Sitting
4. Where do the Children Play?
5. Lady D´Arbanville
6. Another Saturday Night
7. Hard Headed Woman
8. Peace Train
9. Father and Son
10. King of Trees
11. A bad Penny
12. Bitterblue
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Numbers, 1975
1. Whistlestar
2. Novim's Nightmare
3. Majik Of Majiks
4. Drywood
5. Banapple Gas
6. Land O' Free Love & Goodbye
7. Jzero
8. Home
9. Monad's Anthem
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Majikat Earth Tour 1976, erschienen 2004 (als DVD-Video) und 2005 als Musik-CD
1. The Doves (intro)
2. The Wind
3. Moonshadow
4. Where Do the Children Play
5. Another Saturday Night
6. Hard Headed Woman
7. Miles from Nowhere
8. King of Trees
9. C79
10. Lady D´Arbanville
11. Banapple Gas
12. Majik of Majiks
13. Tuesday´s Dead
14. Oh Very Young
15. The Hurt
16. Sad Lisa
17. Two Fine Peolple
18. Fill my Eyes
19. Father & Son
20. Ruins
21. Peace Train
22. Wild World
23. If I Laugh (Live BBC 1971)
24. Maybe You´re Right (Live BBC 1971)
25. Tuesday´s Dead (Live BBC 1971)
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Izitso, 1977
1. (Remember The Days Of The) Old Schoolyard
2. Life
3. Killin' Time
4. Kypros
5. Bonfire
6. (I Never Wanted) To Be A Star
7. Crazy
8. Sweet Jamaica
9. Was Dog A Doughnut
10. Child For A Day
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Back To Earth, 1978
1. Just Another Night
2. Daytime
3. Bad Brakes
4. Randy
5. The Artist
6. Last Love Song
7. Nascimento
8. Father
9. New York Times
10. Never
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Als Yusuf Islam
• The Life Of The Last Prophet, 1995
• Welcome To The Qur'an: Gateway To Faith, 1996
• Prayers Of The Last Prophet, 1998
• I Have No Cannons That Roar, 1998
• A Is For Allah, 2000
• Bismillah, 2001
• I Look, I See, 2004
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Kompilationen

Greatest Hits, 1975
1. Wild World
2. Oh Very Young
3. Can't Keep It In
4. Hard Headed Woman
5. Moonshadow
6. Two Fine People
7. Peace Train
8. Ready
9. Father and Son
10. Sitting
11. Morning Has Broken
12. Another Saturday Night
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Footsteps In The Dark, 1984
Enthält teilweise die Filmmusik für Harold and Maude (1971), ist aber nicht der Soundtrack.
1. Wind
2. (I Never Wanted) To Be a Star
3. Katmandu
4. I Want to Live in a Wigwam (B-Seite von Morning has broken)
5. Trouble
6. On the Road to Find Out
7. If You Want to Sing Out, Sing Out (komponiert für Harold and Maude)
8. Where Do the Children Play?
9. Day Time
10. Don't Be Shy (komponiert für Harold and Maude)
11. How can I tell you
12. Father and Son
13. Hurt
14. Silent Sunlight
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On The Road To Find Out (2001)
Set mit 4 CDs.
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DVD "Majikat" (Tournee 1976), erschienen 2004
Enthält 21 Lieder.
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Weblinks
• http://www.yusufislam.org.uk
• http://www.catstevens.at
• Cat Stevens bei laut.de



Dieser Artikel basiert auf dem Artikel YusufIslam aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.




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