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AC/DC

AC/DC ist der Name einer australischen Rockband, die Ende des Jahres 1973 von den in Schottland geborenen Brüdern Angus McKinnon Young (* 31. März 1955) (Markenzeichen: Schuluniform mit kurzen Hosen) und Malcolm McKinnon Young (* 6. Januar 1953) gegründet wurde. Die Band ist noch heute aktiv.


• 1 Name
• 2 Biografie
• 3 Stil
• 4 Diskografie
• 4.1 LPs und CDs
• 4.2 Videos und DVDs
• 5 Literatur
• 6 Weblinks


Name
Zu ihrem Namen kam die Band der Legende nach durch Margreth, der Schwester der Young-Brüder. Sie sah die Aufschrift AC/DC (Wechselstrom/Gleichstrom) auf der Nähmaschine der Familie und fand, dass diese Abkürzung die kraftvolle Musik der Band ideal symbolisieren würde.

Allerdings ist AC/DC in englischsprachigen Ländern auch ein Begriff für Bisexuelle, was zu Beginn der Karriere der australischen Rocker zu einigen hitzigen Diskussionen führte. Aus dem christlich fundamentalen Umfeld wurde nebst Backronymen für weitere Rockbands die Bedeutung "Antichrist/Deadchrist" erfunden (vgl. hierzu u. a. Ulrich Bäumer, Wir wollen nur Deine Seele. Rockszene und Okkultismus: Daten - Fakten - Hintergründe) um eine These über weit verbreiteten Okkultismus in der Rockmusik zu ermöglichen nach der Rockmusik alleinig verantwortlich für rebellisches oder schlechtes Verhalten von Jugendlichen, Gewalt, Drogenkonsum, etc. ist.


Biografie
Der erste Auftritt der Band fand am Silvesterabend 1973 in Sydney im Nachtclub "Chequers" statt. Im Februar 1974 wurde dann die erste AC/DC-Single "Can I Sit Next To You Girl"/"Rockin' in the Parlour" mit Sänger Dave Evans aufgenommen, die am 22. Juli desselben Jahres in Australien und Neuseeland erschien.

Diese Single hörte sich - anders als die später auf dem TNT-Album veröffentliche Version von "Can I Sit Next to You Girl" mit Bon Scott - noch stark Glam-Rock-beeinflusst an. Zu dieser Zeit - mit rasch wechselnder Besetzung der Rhythmussektion (Bass, Schlagzeug) - war die Band offensichtlich stilistisch noch nicht ganz auf eine Linie festgelegt. Die "klassische" geradlinig-kompromisslose Hardrock-Orientierung gelangte erst mit dem Wechsel von Dave Evans zu Bon Scott als neuem Leadvokalisten endgültig zum Durchbruch.

Zur Debüt-Single wurde in Cronulla an Australiens Südküste zudem ein Clip für die damals einzige Rockshow im australischen Fernsehen, die zehnminütige Sendung "GTK" (Got To Know) des australischen Senders ABC gedreht.

Erste Auslandserfolge stellten sich ab 1976 ein, unter anderem mit den LPs "High Voltage" (1976) und "Highway to Hell" (1979).
Neben den beiden Young-Gitarristen überzeugte zunächst insbesondere der Sänger Bon Scott (* 9. Juli 1946; † 19. Februar 1980) mit seinem Rock-Tenor. Er erstickte 1980 im Vollrausch an seinem eigenen Erbrochenen im Auto eines Freundes.

Mit Brian Johnson (* 5. Oktober 1947), dem ehemaligen Sänger von "Geordie", kam 1980 ein Nachfolger, der zum Band-Image passte. Das erste Album unter neuer Besetzung erschien im Juli 1980 - "Back in Black" -, das das erfolgreichste Rockalbum aller Zeiten wurde und das viele Fachleute zu den besten Hard-Rockalben überhaupt zählen.

Der Titelsong des Albums For Those About To Rock aus dem Jahr 1981 entwickelte sich quasi zur AC/DC-Hymne und wird zumeist zum Abschluss ihrer Konzerte gespielt. Dies war auch AC/DC's beste Stunde; sie erreichten zum ersten Mal die Nr.1 der U.S.-Charts.

Nach "For Those About To Rock" erschien im Jahre 1983 das Album "Flick Of The Switch", das von Angus und Malcolm selbst produziert worden war. Von der Käuferschaft wurde "Flick Of The Switch" allerdings nicht ganz so gut angenommen wie es sich die Jungs von AC/DC vielleicht vorgestellt hatten. Auch mit den Alben "Fly On The Wall" (1985), "Who Made Who" (1986) und "Blow Up Your Video" (1988) blieben der Gruppe größere Erfolge in den 80er Jahren versagt.

Erst 1990 kehrte AC/DC mit "The Razor's Edge" und dem Song "Thunderstruck" zurück in die Hitparaden. Nach "The Razor's Edge" besannen sich Angus und Malcolm Young beim Schreiben der Songs auf ihre Ursprünge: die Alben "Ballbreaker" und "Stiff Upper Lip" waren wieder deutlich vom Boogie-Woogie, Rock ’n’ Roll und Blues geprägt. Als musikalisches Vorbild wird immer wieder Chuck Berry genannt, dessen "Duckwalk" fester Bestandteil von Angus Youngs Bühnenshow ist.
Das bislang letzte Album "Stiff Upper Lip" stammt aus dem Jahre 2000.


Stil
Während die Musiker jederzeit auch live den unverkennbaren AC/DC-Sound bieten – insbesondere der agile Angus Young mit nach wie vor unverzichtbarer Schuluniform –, musste Brian Johnson seinem gepressten Gesangsstil (und Zigarettenkonsum) inzwischen erkennbar Tribut zollen. Auf dem Album "Stiff Upper Lip" konnte er auf einigen Songs an gute Zeiten anknüpfen, auf der Bühne ist er aber heute oft nach einiger Zeit heiser. AC/DC-Fans scheint das nicht wirklich zu stören. Mit ihrem einfachen, ehrlich wirkenden Stil findet AC/DC gerade in einer Zeit rational-berechnender Sound-Produktion neben den treuen Alt-Rockern auch neue Fans unter den Teenies. Für ihr Lebenswerk wurden AC/DC im März 2003 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.


Diskografie


LPs und CDs
• 1974: High Voltage [australische Version]
• 1975: T.N.T. [australische Version]
• 1976: High Voltage [europäische Version, enthält 7 Stücke der TNT und "Little Lover", "She's got Balls" von der australischen High Voltage]
• 1976: Dirty Deeds Done Dirt Cheap [australische Version, teilw. andere Songs ("R.I.P.", "Jailbreak") als die europ. Version]
• 1976: Dirty Deeds Done Dirt Cheap [europäische Version, enthält einen Song der T.N.T : "Rocker" = Nicht auf austr. Version, sowie "Love at First Feel"]
• 1977: Let There Be Rock [CD und LP unterscheiden sich - LP entspricht der australischen Version, die ein anderes Cover hat; statt "Crabsody in Blue" (LP) enthält die CD den Song "Problem Child" vom Album Dirty Deeds Done Dirt Cheap]
• 1978: Powerage [CD und LP unterscheiden sich - LP entspricht der australischen Version, Cover ident., CD ohne "Cold Hearted Man"]
• 1978: If You Want Blood (You’ve Got It) [Live, Glasgow 1978]
• 1979: Highway to Hell [australisches Cover differiert]
• 1980: Back in Black
• 1981: For Those About To Rock (We Salute You)
• 1983: Flick Of The Switch
• 1984: ’74 Jailbreak [EP; weltweite Veröffentlichung von fünf bis dato nur in Australien erschienener Songs]
• 1985: Fly On The Wall
• 1986: Who Made Who [Soundtrack zum Stephen-King-Film "Maximum Overdrive" (dt. Filmtitel: Rhea M - Es begann ohne Warnung; urspünglich: Trucks)]
• 1988: Blow Up Your Video
• 1990: The Razor’s Edge
• 1992: Live [zwei Versionen (1 CD) & Special Collector’s Edition, 2 CDs]
• 1995: Ballbreaker
• 1997: Bonfire [4-CD-Box: Volts (Demo-Versionen und andere Raritäten), Live at the Atlantic Studios (Promo-Live, New York 1977), Let there be Rock (Live in Paris 1979, 2 CDs)]
• 2000: Stiff Upper Lip
• 2001: Stiff Upper Lip [Tour Edition]


Videos und DVDs
• 1980: Let There Be Rock [Kinofilm: Konzert in Paris 1979 plus Interviews]
• 1985: Fly on the Wall [Musikkurzfilm]
• 1986: Who Made Who [5 Videoclips 1980-1986]
• 1989: AC/DC [9 Videoclips 1975-1979]
• 1991: Clipped [5 Videoclips 1988-1991]
• 1992: Live at Donington
• 1996: No Bull [live auf dem Plaza del Toros, inklusive "Hard as a Rock"-Video und Making-of]
• 2001: Stiff Upper Lip [live im Olympia-Stadion in München, inklusive Interviews]
• 2005: Family Jewels [2 DVDs, 2 x 20 Videoclips von 1975 bis 1991]
• 2005: AC/DC - And Then There Was Rock. Life Before Brian. AC/DC Unauthorised, 1973-1980


Literatur
• Martin Huxley: AC/DC - Die Biografie. ISBN 3-85445-126-1
• Mark Putterford: AC/DC. ISBN 3-8118-3097-X
• Wolfgang »Bubi« Heilemann: AC/DC - Hardrock Live. [2004] ISBN 3-89602-620-8
• AC/DC - The Definitive History - the "Kerrang!" Files. [2001] ISBN 0753505894
• Malcolm Dome: AC/DC [1982] ISBN
• Richard Bunton: AC/DC. Hell Ain't No Bad Place to Be! [1982] ISBN 0711900612
• Chris Welch, Koh Hasebe: AC/DC Heavy Metal Photo Book [1983] ISBN 0711902720
• Paul Stenning: AC/DC. The Two Sides to every Glory. [2005] ISBN 1842403087
• Clinton Walker: Highway to Hell. The Life and Times of AC/DC Legend Bon Scott. [1995 (1. Auflage)] ISBN 1891241133

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AC/DC
Gründung:
November 1973
Genre:
Hard Rock
Website (us):
http://www.acdcrocks.com/
Gründungsmitglieder
Gesang:
Dave Evans (bis 1974)
Lead-Gitarre:
Angus Young
Rhythmus-Gitarre:
Malcolm Young
Bassgitarre:
Larry Van Kriedt (bis 1974)
Schlagzeug:
Colin John Burgess (bis 1974)
Weitere ehemalige Mitglieder
Bassgitarre:
Neil Smith (1974)
Bassgitarre:
Rob Bailey (1974 - 1975)
Bassgitarre:
Mark Evans (1974 - 1977)
Schlagzeug:
Noel Taylor (1974)
Schlagzeug:
Peter Clack (1974 - 1975)
Schlagzeug:
Simon Wright (1983 - 1989)
Schlagzeug:
Chris Slade (1989 - 1994)
Gesang:
Bon Scott (ab 1974 ; † 1980)
Aktuelle Besetzung
Gesang:
Brian Johnson (seit 1980)
Lead-Gitarre:
Angus Young
Rhythmus-Gitarre:
Malcolm Young
Bassgitarre:
Cliff Williams (seit 1978)
Schlagzeug:
Phil Rudd
(1974 - 1983 & seit 1995)
Chartplatzierungen
Singles
Highway to Hell
DE: Pl. 30 - 22.10.1979 - 44 Wo.
Touch too much
DE: Pl. 13 - 07.04.1980 - 24 Wo.
You shook me all Night long
DE: Pl. 29 - 15.09.1980 - 22 Wo.
Hells Bells
DE: Pl. 25 - 08.12.1980 - 20 Wo.
Let's get it up
DE: Pl. 33 - 01.03.1982 - 7 Wo.
Heatseeker
DE: Pl. 26 - 15.02.1988 - 12 Wo.
Thunderstruck
DE: Pl. 21 - 15.10.1990 - 33 Wo.
Are you ready
DE: Pl. 38 - 10.06.1991 - 4 Wo.
Big Gun
DE: Pl. 20 - 19.07.1993 - 17 Wo.
Hard as a Rock
DE: Pl. 25 - 25.09.1995 - 9 Wo.


Weblinks


Wiktionary: AC/DC – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
• Offizielle AC/DC Homepage (englisch) bzw. die Deutsche Version
• Site von AC/DCs australischer Plattenfirma Albert Productions mit Songtexten
• SQUEALER.net Web-Archiv und Treffpunkt zur Band (deutsch)
• Ifyouwantblood.de Große Fanpage zu AC/DC (deutsch)
• Übersetzung einiger AC/DC-Liedtexte (deutsch)
• AC/DC Fansite (englisch)


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel -ACDC- aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.




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