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Das modale System (Kirchentonleitern)


Einleitung


Die sogenannten Kirchentonleitern oder Modi haben eigentlich gar nichts spezielles mit der christlichen Kirche zu tun. Oft wird angeführt, der Name "Kirchentonleitern" rührt daher, dass diese Tonleitern sehr alt sind und in alter Kirchenmusik benutzt wurden. Das stimmt zwar, doch sie sind noch viel älter als die Kirche selbst: sie entstanden Jahrhunderte vor Christi Geburt im antiken Griechenland! Wir möchten sie deshalb lieber Modi nennen. Dies ist der Terminus, der auch z.B. von Jazzmusikern für diese Tonleitern verwendet wird.

Sie sind den uns geläufigen Dur- und Molltonleitern sehr ähnlich, weisen aber charakteristische Eigenheiten auf und klingen deshalb sehr interessant. Es gibt 7 Modi, von denen 3 der Durtonleiter und 4 der natürlichen Molltonleiter ähneln. Modi finden in der moderner Popularmusik sehr häufig Verwendung. Sie klingen durchweg moderner als z.B. die Dur-Tonleiter und werden sehr häufig z.B. im Jazz, aber auch in der Pop und Rockmusik und anderen modernen Stilrichtungen verwendet.






Der spezifische Charakter der Modi

Jede der folgenden Tonleitern hat ihren eigenen, spezifischen Charakter und ihre eigene Geschichte. Jede ist mit ihrer Klangfarbe mitverantwortlich für den speziellen Klang bestimmter Musikstile. Jede kann auf allen 12 Tönen unseres "musikalischen Alphabets" aufgebaut werden. Ihre Bezeichnungen wirken zunächst etwas befremdlich, haben ihren Ursprung aber einfach in den Namen alter griechischer Volksgruppen.

Um ihre Verwandschaften und Unterschiede zu erfassen, erscheint es mir am sinnvollsten, sie vom gleichen Grundton aus zu betrachten, und nach der Anzahl ihrer Vorzeichen anzuordnen. Der spezielle Charakter jeder Tonleiter wird deutlich, wenn man sie mit den gewohnten Dur- und Moll- Tonleitern vergleicht, die selbst Teil des modalen Systems sind. Man stellt dabei einerseits Verwandschaften mit der Dur bzw. Moll- Tonleiter fest, je nach dem ob sie eine große oder kleine Terz haben, andererseits besitzt jede ein bestimmtes Intervall, welches sie unverwechselbar macht.

Dieses Intervall entfaltet seine Klangfarbe am stärksten als Erweiterungston in Akkorden, so spricht man bei einem Moll- Akkord + großer Sexte z.B (D-moll + "H") von einem dorischen Akkord, oder einem Dur- Akkord + übermäßiger Quarte z.B: F-Dur + "H" von einem lydischen Akkord. Dann wird die Sache nämlich interessant und neue Klangwelten tun sich auf.

In der Sparte "Modale Tonleitern" haben wir die Modi für euch nach ihren klanglichen Eigenschaften in ein System geordnet, das sich von sehr hell/freundlichem Charakter (lydische Tonart) bis hin zu der sehr düsteren Tonart "lokrisch" erstreckt.








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