Online Musikschule |
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I |
der erste Ton |
Prim |
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II |
der zweite Ton |
Sekunde |
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III |
der dritte Ton |
Terz |
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IV |
der vierte Ton |
Quarte |
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V |
der fünfte Ton |
Quinte |
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VI |
der sechste Ton |
Sexte |
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VII |
der siebte Ton |
Septim |
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VIII |
der achte=erste Ton |
Oktave |
Wenn wir nun die Intervalle zwischen den einzelnen Tonleitertönen betrachten, stellen wir fest, dass wir eine unregelmässige Folge von Einsen und Zweien erhalten:
0 + 2 = 2 ; 2 + 2 = 4 ; 4 + 1 = 5 ; 5 + 2 = 7 ; 7 + 2 = 9 ; 9 + 2 = 11; 11 + 1 = 12
Wer die Durtonleiter beschreitet, macht also 7 Schritte, die entweder 1 oder 2 Bundstäbchen weit reichen. Um sie unterscheiden zu können, bezeichnet man sie als Ganztonschritte (2) und Halbtonschritte (1).
Die Intervalle lassen sich mit Hilfe der Notenschrift sehr gut optisch unterscheiden. Prägt Euch im folgenden Schaubild die Positionen der Notenköpfe gut ein.
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Sekunde |
Die beiden Notenköpfe stehen so eng beieinander, dass sie links und rechts vom Notenhals notiert werden müssen. Sie ergeben ein unsymmetrisches Bild, ein Notenkopf auf der Linie, der andere im Zwischenraum. |
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Terz |
Die Notenköpfe stehen symmetrisch direkt übereinander. Entweder wie in diesem Beispiel auf zwei benachbarten Linien, oder in zwei benachbarten Zwischenräumen. |
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Quarte |
Ein unsymmetrisches Bild, ein Notenkopf steht auf einer Line, der andereim Zwischenraum. |
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Quinte |
Ein symmetrisches Bild, eine Notenlinie bzw. Zwischenraum bleiben frei. |
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Sexte |
Ein unsymmetrisches Bild, Linie-Zwischenraum. |
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Septim |
Ein symmetrisches Bild, zwei Linien bzw. Zwischenräume bleiben frei. |
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Oktave |
Der Abstand wird noch einen Schritt größer und ergibt ein unsymmetrisches Bild. |
Leider sind die Intervalle mit diesem System noch nicht vollständig erfasst, lediglich 7 unserer 12 Intervalle sind beschrieben und diese auch noch nicht eindeutig.
Wenn wir uns z.B. eine weitere Tonleiter - die Molltonleiter - zum Vergleich anschauen, werden wir sehen, dass sie auf die gleiche Weise wie die Durtonleiter als 7-stufige Struktur angesehen wird, jedoch einige Unterschiede in ihrer Intervallstruktur aufweist.
Schauen wir uns unser musikalisches Alphabet, die Durtonleiter und die Molltonleiter gemeinsam in einem Schaubild an: Das musikalische Alphabet wird auch Chromatische Tonleiter genannt, eine 12 Tönige Tonleiter im Gegensatz zu den 7 Tönigen Dur und moll Tonleitern, die Diatonische Tonleitern genannt werden.
chromatisch |
0 |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
10 |
11 |
12 |
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Durtonleiter |
I |
II |
III |
IV |
V |
VI |
VII |
I |
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Molltonleiter |
I |
II |
III |
IV |
V |
VI |
VII |
I |
Wir sehen sofort, dass die Terzen, Sexten und Septimen der beiden Tonleitern unterschiedlich sind, da sie jedoch in beiden Fällen als 3., 6., und 7. Ton der beider Tonleitern ihren namen behalten sollen, benennt man sie mit dem Zusatz "groß" oder "klein". Eine große Terz beinhaltet 4 Halbtonschritte, eine kleine Terz 3 Halbtonschritte usw.
Auch die Sekunden werden in gleicher Weise behandelt. Eine große Sekunde beinhaltet 2 Halbtonschritte, eine kleine Sekunde einen Halbtonschritt.
Die Quarten und Quinten werden als wichtige Stützen einer Tonart (ich komme später ausführlich darauf zu sprechen) gesondert behandelt. Der Normalfall, Quinte = 7 Halbtonschritte, Quarte = 5 Halbtonschritte, wird als "reines Intervall" bezeichnet, Abweichungen davon (+- 1Halbtonschritt) werden als "übermäßig" bzw. "vermindert" bezeichnet. Das Intervall "6" kann also entweder eine übermäßige Quarte, oder eine verminderte Quinte sein.
Sehr gerne würde ich Euch das ganze Verwirrspiel mit Bezeichnungen und Fachbegriffen ersparen. Im Grunde würde das musikalische Alphabet als eine Zahlenreihe von 0-12 vollkommen ausreichen um Intervalle, Tonleitern, Akkorde etc. zu beschreiben.
Indes, die hier eingeführten Bezeichnungen verfolgen uns auf Schritt und Tritt, z.B. in den Akkordsymbolen mit denen jeder der ein Songbook aufschlägt direkt konfrontiert wird.
Ihr müßt also mit zwei verschiedenen Zahlenreihen arbeiten und aufpassen, dass Ihr diese Zahlenreihen nicht durcheinander werft.
Als Beispiel: Eine Quinte ist der 5. Ton der Tonleiter, aber 7 Halbtonschritte vom Ausgangspunkt, dem Grundton entfernt!
Ich habe Euch in der folgenden Tabelle alle gängigen Bezeichnungen für die Intervalle in einem Schaubild übersichtlich zum Nachschlagen zusammengestellt. >Intervalltabelle