Online Musikschule
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gr Terz |
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kl Terz |
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Im folgenden Schaubild sind die möglichen Kombinationen großer und kleiner Terzen dargestellt. Sie bilden dabei jeweils einen bestimmten Dreiklangstyp. Dur- moll- und verminderte Dreiklänge begegnen uns sehr häufig. Der übermäßige Dreiklang ist in der Praxis seltener anzutreffen.
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Dur |
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moll |
vermindert |
übermäßig |
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Ein Dreiklang kann einerseits als eine Schichtung zweier Terzen, andererseits als die Kombination drei verschiedener Töne (Grundton, Terz, Quinte) betrachtet werden.
Letztere Betrachtungsweise hat viele Vorteile, da die drei Elemente eines Dreiklangs klar benannt werden und auch in abgewandelten Akkordstellungen (z.B. Akkordumkehrungen) erkennbar bleiben.
Zur Darstellung benutzt man Zahlen, die auf der diatonischen Interpretation der Intervalle (Tonstufen von 1-7 einer Dur- bzw. Molltonleiter) beruhen:
1 = Grundton
b3 = kl Terz
3 = gr Terz
b5 = verminderte Quinte
5 = reine Quinte
#5 = übermäßige Quinte
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Dur |
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moll |
vermindert |
übermäßig |
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5 |
#5 |
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5 |
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b5 |
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Gerade für Gitarrenspieler deutlich leichter nachvollziehbar ist aber die chromatische Darstellung im Sinne unseres musikalischen Alphabets. Die Zahlen können nun mit den Griffbrettorten entlang einer Saite gleichgesetzt werden:
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Dur |
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moll |
vermindert |
übermäßig |
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7 |
8 |
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7 |
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6 |
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Schaut euch nun die Darstellung der Dreiklangstypen in der Notenschrift an. Die Position der Notenköpfe ist überall gleich, die Unterschiede werden mit Hilfe von Vorzeichen dargestellt.
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Dur |
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moll |
vermindert |
übermäßig |
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Die Töne jedes Dreiklangs können beliebig angeordnet werden. Man spricht von der Grundstellung und ihren Umkehrungen. Entscheidend für die Bestimmung des Umkehrungstyps eines Dreiklangs ist dabei der Basston. Betrachten wir zunächst Grundstellung und Umkehrungen eines Dreiklangs diatonisch:
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Grundstellung |
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1.Umkehrung |
2.Umkehrung |
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3 |
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5 |
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1 |
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Im folgenden Schaubild sind die Dreiklangsstellungen am Beispiel des C-Dur Dreiklangs in Notenschrift dargestellt. Beachtet dabei, dass die drei Elemente des C-Dur Dreiklangs, die Töne C-E-G, in jeder Stellung gleich bleiben, die Intervalle zwischen den Tönen sich jedoch jeweils ändern:
1. Die Grundstellung erhält man durch Aufeinanderschichten zweier Terzen
2. Die 1.Umkehrung erhält man durch Aufeinanderschichten einer Terz und einer Quarte. Das Intervall vom tiefsten zum höchsten Ton ist nun eine Sexte. Diese Dreiklangsstellung wird deshalb auch Sextakkord genannt.
3. Die 2.Umkehrung erhält man durch Aufeinanderschichten einer Quarte und einer Terz. Das Intervall vom tiefsten zum höchsten Ton ist wiederum eine Sexte, da jedoch, im Unterschied zum Sextakkord, vom Basston aus eine Quarte angesteuert wird, spricht man hier auch vom Quartsextakkord.
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Grundstellung |
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1.Umkehrung |
2.Umkehrung |
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Im Sinne des chromatischen musikalischen Alphabets, ergeben sich für die einzelnen Dreiklangstypen mit ihren Umkehrungen folgende Griffbrettorte entlang einer Saite.
Beachtet dabei, dass wir nun die Dreiklangsstellungen vom gleichen Basston aus betrachten. Dieser ist aber nur bei der Grundstellung auch der Grundton des Akkordes. Der Grundton, der ja auch den Namen des Akkordes bestimmt, liegt bei der 1.Umkehrung in der Mittel-, bei der 2.Umkehrung in der Oberstimme.
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Grundstellung |
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1.Umkehrung |
2.Umkehrung |
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9 |
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7 |
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8 |
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Grundstellung |
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1.Umkehrung |
2.Umkehrung |
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8 |
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7 |
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9 |
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Grundstellung |
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1.Umkehrung |
2.Umkehrung |
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9 |
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6 |
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9 |
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Grundstellung |
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1.Umkehrung |
2.Umkehrung |
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8 |
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8 |
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8 |
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Spielt die Dreiklangsstellungen auf einer Saite durch und prägt Euch ihren Klang ein! Vielleicht fallen Euch Liedpassagen ein, die mit den Dreiklängen gebildet werden.
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