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Verzierungen (Verzierungspraxis)

Verzierungen (Verzierungspraxis)
Ausschmückung einer Melodie.

Die Verzierungen entstammen der Improvisationspraxis von Sängern un Instrumentalisten. Im Laufe der Renaissance und des Barock bildeten sich gewisse feststehende Wendungen heraus. In zeitgenössischer Systematisierung unterscheidet man willkürliche und wesentliche Verzierungen (Quantz, 1752).

Die aus der mittelalterlichen Diminution hervorgegangenen willkürlichen (oder italienischen) Verzierungen füllen Intervalle aus oder umspielen Töne und verändern daher eine Melodie je nach Schulung und Belieben des Interpretenstark; sie werden nicht notiert.

Die wesentlichen (oder französischen) Verzierungen aber werden als Formeln an bestimmten Stellen gleichsam auf die Melodie aufgesetzt und vom Interpreten in sie hinein verwoben. Sie wurden ebenfalls oft nicht notiert, können aber im Notentext durch besondere Zeichen oder kleingestochene Zusatznoten angedeutet werden.

Solche Verzierungen sind u.a.: Accent, Acciaccatura, Doppelschlag, Doppelt-Cadence, Doppelvorschlag (Anschlag), Nachschlag, Praller, Schleifer, Schneller, Tremolo, Triller, Vibrato, Vorschlag




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