Sein Vater stand beim Earl of Salisbury in Diensten, er selbst bei der dänischen Prinzessin Anne und später beim Earl of Exeter.
Zwei der drei Lehrbücher für Laute und Gambe, die er 1603 und 1609 veröffentlichte, sind erhalten: Schoole of Musicke und New Citharen Lessons. Beides sind klare und verständliche Unterweisungen in Dialogform, die in erster Linie aus Beispielen und Stücken von Robinson selbst bestehen. Am Bekanntesten daraus sind Fantasia, A Plaine Song & A Toy für zwei Lauten.
Die bedeutendsten Lautinisten der Renaissance waren u.a. der Engländer John Dowland (1563-1626), dem wir einen ungeheuren Schatz an bedeutenden Kompositionen verdanken, und der Italiener Francesco da Milano (1497-1543), genannt "il divino" der Göttliche - ein Attribut, das er mit keinem Geringeren als Michelangelo Buonarotti teilte.
Übersicht der Komponisten von Lauten- und Gitarrenmusik im 15. und 16. Jahrhundert ...weiterlesen