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Antiphona

Als Antiphona (griechisch: gegentönend) wird der kirchliche Wechselgesang zwischen zwei Chören nach dem Bilbelwort oder heiligen Texten bezeichnet. Dieser Brauch kam aus dem Orient, vor allem aus Syrien, und wurde im 4. Jahrhundert von Ambrosius übernommen (Responsorium).

Das sogenannte Antiphonale oder Antiphonarium ist die Zusammenstellung der Antiphonengesänge der Messe (Introitus, Offertorium und Communion).

Das "Antiphonarium officii" beinhaltet die in der Messe nicht gesungenen Antiphone. Die antiphonalen Gesänge zwischen Priester und Chor, Halleluja und Tractus sind Bestandteil des Graduale (lateinisch Gradus: Schritt, Treppenstufe, Rang, Grad), eines Gesang der frühchristlichen Kirche, den der Priester zwischen Epistel und Evangelium 'Ingradibus', d.h auf den den Stufen des Ambus stehend anstimmte (Ambo: kleine Kanzel).

Graduale bedeutet auch in erweiteter Form das allgemeine Messgesangbuch.

Aus den Antiphonae ging das Anthem hervor.






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